- 01.10.2015, 15:24:45
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Neueröffnung des BRG Kremszeile in Krems
LR Schwarz: „Bildung ist Befähigung zur Partizipation“
Utl.: LR Schwarz: „Bildung ist Befähigung zur Partizipation“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Mit exotischen Klängen eines eigenes
eingerichteten Lehrer-Ensembles begann heute, Donnerstag, die
Feierstunde zur Neueröffnung des BRG Kremszeile (vormals BG Rechte
Kremszeile) in Krems. Der Schulleiter MMag. Manfred Kurz konnte
zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter ihnen Bildungs-Landesrätin Mag.
Barbara Schwarz, Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek,
Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Vizebürgermeister Gottfried
Haselmayer, Landesschulinspektorin Mag. Brigitte Wöhrer, DI Wolfgang
Gleissner, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.,
KommR DI Walter Stiefler, Vorsitzender des Kremser
Wirtschaftsbeirates, Elternvereins-Obmann Mag. Herbert Walzer,
Architekt DI Stefan Nöbauer vom Architekturbüro "trafo" und
Projektleiter Herwig Herwig Wolloner von der BIG.
"Bildung ist Befähigung zur Partizipation", so Landesrätin Schwarz,
die selbst Absolventin des BRG Kremszeile ist. Deshalb müsse man sich
um Bildung für junge Menschen bemühen. "Partizipation heißt, dass
junge Menschen, das, was sie lernen umsetzen können", so Schwarz. Die
Schule befinde sich nun am neuesten Stand der Technik, zudem werden
immer wieder neue Angebote für Schülerinnen und Schüler geschnürt.
Neben den Schwerpunkten komme aber auch die Allgemeinbildung nicht zu
kurz. Allgemeinbildung sei wichtig, "um herauszufinden, wo hab ich
ein besonderes Interesse". Das betreffe auch die Entscheidung für den
weiteren Bildungsweg.
Das Wissen der Welt vervielfältigt sich in einer atemberaubenden
Schnelligkeit", so die Landesrätin, die betonte: "Bildung ist die
Möglichkeit, Wissen einzusetzen." Die Schulgebäude hätten sich einem
Wandel unterzogen. "Neue Schulgebäude nehmen Rücksicht auf die
Bedürfnisse der Schüler, sie wandern mit", so Schwarz.
"Diese Schule ist in vielerlei Hinsicht anders", so
Bildungsministerin Heinisch-Hosek, die sagte, dass diese zeige, wie
unterschiedlich sich Österreichs Schulsystem darstelle. Vieles sei
heute schon möglich und man wolle noch mehr ermöglichen. Besonders
wichtig sei es, Kindern und Jugendlichen Bildung im partizipativen
Sinn weiterzugeben. Der Raum hier werde bestens umgesetzt und gelebt.
"Das Bauen ist das eine, wie wir mit Inhalten umgehen, ist das
andere", betonte Heinisch-Hosek, dass es großartig sei, wie hier
zusammengearbeitet werde. "Bitte machen Sie so weiter. Es ist
großartig, was da passiert", so die Bildungsministerin.
"Der heutige Tag hat Symbolcharakter für den Bildungsstandort Krems",
so Bürgermeister Resch, der hervorhob, dass heute nicht nur die
Neueröffnung des BRG Kremszeile, sondern auch 20 Jahre
Donau-Universität Krems gefeiert werden. Krems als Bildungsstandort
habe sich "unglaublich dynamisch entwickelt - "von einer Schul- zu
einer Universitätsstadt", so Resch. "Bildung hat in unserer Stadt
eine sehr lange Tradition", betonte der Bürgermeister, dass die
Bildung den Bürgerinnen und Bürgern "immer ein zentrales Anliegen"
gewesen sei. Heute sei Krems "ein internationaler Bildungsstandort
mit fast 20.000 Schülern und Studierenden" und habe "die höchste
Dichte an Hochschuleinrichtungen in ganz Europa gemessen an der
Einwohnerzahl". Krems habe zurzeit 23 Schulen, "das BRG Kremszeile
ist eine der größten und jetzt auch die modernste", so Resch, der
betonte: "Jeder Euro, der hier investiert ist, ist gut und nachhaltig
investiert."
"Der Bildungsbereich ist für die BIG der größte und bedeutendste
Bereich", so BIG-Geschäftsführer Gleissner. Diese zähle 320
Bundesschulen zu ihrem Eigentum, davon seien derzeit 30 Prozent in
Sanierung oder in der Planungsphase. Zum Umbau des BRG Kremszeile
sagte Gleissner: "Man sieht vom ersten Moment, das ist gelungen."
Wichtig für die BIG sei eine "ganzheitliche Sicht". "Wir wollen den
Begriff der Nachhaltigkeit gelebt sehen. Wir bauen für die Menschen,
man muss sich hier wohlfühlen", so Gleissner. Dass der Schulumbau so
geworden sei, sei auf die Mitwirkung zahlreicher Personen
zurückzuführen, so seien etwa die Farbkonzepte von den Lehrerinnen
und Lehrern mitgestaltet und die Fenster in einem Pilotprojekt mit
Schülerinnen und Schülern ausgewählt worden. Das Haus solle eines
sein, wo man Zukunft gestalten könne, so Gleissner.
"So schöne Gebäude entstehen nicht über Nacht", so
Landesschulinspektorin Wöhrer. Das alte Schulgebäude des BRG
Kremszeile sei in die Jahre gekommen und den Ansprüchen nicht mehr
gerecht gewesen. Der Leidensdruck der Lehrerinnen und Lehrer sei
schon sehr groß gewesen, dennoch habe die Schule ein Profil
entwickelt. Das sei darauf zurückzuführen, dass hier Lehrerinnen und
Lehrer wirken, "denen Bildung wichtig ist, egal wie die
Rahmenbedingungen sind". "Schulen müssen mit Leben gefüllt werden.
Wie wir Schule gestalten, das ermöglicht viele Dinge", so Wöhrer. Sie
gratulierte zu dem "gelungenen Umbau" und wünschte "viele
Lernerfolge".
Durch die Veranstaltung führten der dienstälteste Professor, OStr.
Mag. Franz Dorn und die Schulsprecherin Franziska Walzer. Vorgestellt
wurden außerdem die drei Schwerpunkte des BRG Kremszeile: Informatik,
Naturwissenschaften sowie Sport und Gesundheit. Die feierliche
Segnung übernahmen Pfarrerin Mag. Roswitha Petz und Pfarrer Mag.
Anton Hofmarcher.
Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus,
Telefon 02742/9005-12655, e-mail [email protected].
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