- 01.10.2015, 13:30:07
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Preiner: Biolandbau weiter ausbauen
SPÖ will Sicherung der Einkommen der NebenerwerbslandwirtInnen und der MilchproduzentInnen
Utl.: SPÖ will Sicherung der Einkommen der NebenerwerbslandwirtInnen
und der MilchproduzentInnen =
Wien (OTS/SK) - Im heutigen Landwirtschaftsausschuss stand unter
anderem der Grüne Bericht auf der Tagesordnung.
SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner nützte die Gelegenheit,
sich bei den heimischen Bäuerinnen und Bauern für ihren Einsatz um
die Lebensmittelsicherung und -produktion zu bedanken. "Der Grüne
Bericht ist eine zentrale Informationsquelle, die einmal mehr
deutlich macht, dass sich die Einkommen der bäuerlichen Betriebe auch
im Jahr 2014 sehr differenziert darstellen", so Preiner am
Donnerstag. ****
Es sei ein Erfolg der SPÖ, dass durch die höheren Förderungen im
Biolandbau ein Einkommensplus um fünf Prozent in der
Biolandwirtschaft erreicht werden konnte, bei den Bergbauern in der
Erschwerniskategorie drei ein Plus von fünf Prozent und in der
Erschwerniskategorie vier sogar ein Plus von 15 Prozent gegenüber
2013. "Die Entwicklung bei den NebenerwerbslandwirtInnen ist hingegen
weniger erfreulich - sie mussten Einkommensverluste von bis zu minus
18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen", kritisiert Preiner,
der aus diesem Grund die Forderung nach Verbesserung der Einkommen an
den ÖVP-Landwirtschaftsminister stellt: "Die
NebenerwerbslandwirtInnen sind wichtige Säulen in der heimischen
Landwirtschaft, ihre Einkommen müssen gesichert werden", so Preiner.
Immerhin sind fast 60 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe in
Österreich Nebenerwerbslandwirtschaften und "tragen wesentlich zur
Lebensmittelproduktion bei". Preiner will außerdem die
Biolandwirtschaft weiter ausbauen. "Für gesunde Lebensmittel ist die
Biolandwirtschaft unabdingbar", betont der
SPÖ-Landwirtschaftssprecher.
Hinsichtlich der Folgen des Klimawandels betont Preiner, dass hier
auch der österreichische Landwirtschaftsminister gefordert sei.
"Rupprechter muss sich für die verstärkte Auspflanzung
hitzeresistenter Pflanzen einsetzen. Nicht erst seit diesem Sommer
ist klar, dass die heimische Landwirtschaft hier Unterstützung
braucht, um für die zukünftigen Herausforderungen gewappnet zu sein",
so Preiner.
Gefordert sei der Landwirtschaftsminister auch hinsichtlich der
finanziellen Absicherung der heimischen Milchbauern. "Ihre Existenz
muss gesichert werden, die sieben Millionen Euro an zusätzlichen
Förderungen seitens der EU sind hier trotz nationaler Kofinanzierung
eindeutig zu wenig", kritisiert Preiner, der von Rupprechter fordert,
sich für höhere Unterstützungszahlungen für die milchproduzierenden
Betriebe einzusetzen.
Vom SPÖ-Landwirtschaftssprecher thematisiert wurde außerdem auch die
aktuelle EFSA-STUDIE. Hintergrund für diese Studie ist die Annahme,
dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. "Ziel ist - sollte
sich das bewahrheiten - Glyphosat zu verbieten", so Preiner.
(Schluss) bj/rm
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