• 01.10.2015, 12:32:00
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Donau-Universität Krems begeht 20-jähriges Jubiläum mit Festakt

Krems (OTS) - Rektor Faulhammer betonte die innovative Rolle seit
Bestehen und erklärte die gesellschaftliche Verantwortung der
Donau-Universität Krems zukünftig noch stärker zu akzentuieren. Der
Festakt stand im Zeichen des Mottos "Universität(en) für die Zukunft"
und zählte mehr als 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem
Hochschulbereich.

"Universität(en) für die Zukunft", unter diesem Motto stand der
heutige Festakt der Donau-Universität Krems am 1. Oktober anlässlich
ihres 20-jährigen Bestehens in Anwesenheit von Vizekanzler und
Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Dr.
Reinhold Mitterlehner, und des Landeshauptmanns von Niederösterreich,
Dr. Erwin Pröll. In seiner Begrüßung betonte Friedrich Faulhammer,
Rektor der Donau-Universität Krems, "den innovativen Charakter, den
die Donau-Universität seit ihrer Gründung verkörpert" und erklärt
"die gesellschaftliche Verantwortung der Donau-Universität Krems
zukünftig noch stärker zu akzentuieren"

Lebenslanges Lernen und "dynamische Entwicklung"

Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner
unterstrich die zunehmende Bedeutung des lebenslangen Lernens und der
damit verbundenen besonderen Rolle der Donau-Universität Krems.
"Entscheidend für die weitere Entwicklung sind die Qualität und der
Wille zur Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen", so
Mitterlehner, der die Donau-Universität Krems in beiden Bereichen auf
einem guten Weg sieht.

"Die Gründung der Donau-Universität Krems erforderte zweifellos Mut,
der eingeschlagene Weg wurde jedoch durch zahlreiche Erfolge
bestätigt", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pöll. Pröll sieht "die
Donau-Universität Krems als Ausgangspunkt einer dynamischen
Entwicklung hin zu einem renommierten Wissenschaftsstandort
Niederösterreich".

Festvortrag "Vergesellschaftung der Universität"

In seinem Festvortrag vor über 500 Gästen verwies der ehemalige
Rektor der Universität Basel, Antonio Loprieno, langjähriger
Vorsitzender der Schweizer Rektorenkonferenz und designiertes
Mitglied des Österreichischen Wissenschaftsrates, auf die zunehmende
Bedeutung der "Vergesellschaftung von Universitäten". Ein klares
Profil, eine eindeutige Positionierung sowie eine zunehmende
"Personalisierung" sind zukünftig entscheidende Faktoren im
internationalen Wettbewerb der Universitäten.

Innovation und Vorreiterin auf vielen Ebenen

Die Donau-Universität Krems wurde offiziell am 13. September 1995
eröffnet und nahm im gleichen Jahr ihren Studienbetrieb mit 93
Studierenden auf. Heute verzeichnet sie über 8600 Studierende und ist
die einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im
deutschsprachigen Raum.

Die jüngsten Meilensteine der Entwicklung: 2014 erhielt die
Donau-Universität Krems das Promotionsrecht, die beiden ersten
PhD-Studien "Regenerative Medizin" und "Migration Studies" wurden im
Frühjahr 2015 von der Agentur für Qualitätssicherung und
Akkreditierung Austria, kurz AQ Austria, akkreditiert. Somit zählt
die Donau-Universität zur ersten öffentlichen Universität in
Österreich, deren PhD-Studien nach internationalen Maßstäben
akkreditiert wurden.

Auch die Qualität in Lehre und Forschung und
Internationalisierungsaktivitäten wurden gezielt weiterentwickelt:
Die AQ Austria zertifizierte im Mai 2015 das gesamte
Qualitätsmanagementsystem der Donau-Universität Krems - auch hier
zählt die Donau-Universität Krems zu den ersten öffentlichen
Universitäten - und gegenwärtig ist die Donau-Universität Krems die
einzige österreichische Universität, die zwei internationale "Erasmus
Mundus Joint Master Degree"-Programme im Lead durchführt.

Auch in der Vergangenheit war die Donau-Universität Krems stets
Vorreiterin: Sie war die erste öffentliche Universität mit eigener
Rechtspersönlichkeit. Viele der Prinzipien des "Bundesgesetzes über
die Universität für Weiterbildung Krems" sind in das
Universitätsgesetz 2002 eingeflossen. Darüber hinaus war sie
beispielsweise die erste Universität, die den Titel "Master of
Business Administration" (MBA) als akademischen Grad in Österreich am
6. Juni 1998 vergeben hat und den Bereich der universitären
Weiterbildung stets weiterentwickelt hat.

Stimmen zum Jubiläum

Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr. Reinhold
Mitterlehner:

"Lebenslanges Lernen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger und
daher kommt auch der Donau-Universität Krems eine besondere Rolle zu.
In den vergangenen Jahren hat sich der Standort sehr gut entwickelt
und langfristig könnte sich Krems als mitteleuropäisches
Kompetenzzentrum für Weiterbildung positionieren. Entscheidend für
die weitere Entwicklung sind die Qualität und der Wille zur
Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen. In beiden Bereichen
sehe ich die Donau-Universität auf einem guten Weg, der optimistisch
für die Zukunft stimmt".

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll:

"Die Gründung der Donau-Universität Krems war für Niederösterreich
auf der einen Seite Ausgangspunkt für eine dynamische Entwicklung hin
zu einem renommierten Wissenschaftsstandort, und auf der anderen
Seite trug die Gründung einer eigenen Universität zur
Identitätsstiftung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher
maßgeblich bei. Unser damaliger Ansatz erforderte zweifellos Mut, der
eingeschlagene Weg wurde jedoch durch zahlreiche Erfolge bestätigt.
Heute ist die Donau-Universität Krems, ebenso wie der
Wissenschaftsstandort Niederösterreich, in aller Munde."

Veranstaltungshinweis zum Jubiläum

Die Donau-Universität Krems lädt am Freitag, den 2. Oktober, die
Bevölkerung zum Feiern ein. Anlass ist auch das 20-jährige Bestehen
der Universität für Weiterbildung. BesucherInnen erwartet ein
unterhaltsamer und lehrreicher Nachmittag mit Forschungsstationen zum
Mitmachen, ORF NÖ Radio 4/4 live, einem Wissenschaftstalk mit
Kabarettist Ciro De Luca, Campusführungen in die Geschichte des Orts,
einem Riesenwuzzler, u.v.m. SchülerInnen können ProfessorInnen der
Donau-Universität Krems Fragen zu aktuellen Themen stellen. Start ist
um 13 Uhr, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Bilder unter:
http://www.donau-uni.ac.at/de/aktuell/presse/archiv/22997/index.php

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