„Am Schauplatz Gericht“ am 1. Oktober: „Einer gegen alle“

Um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der aktuellen "Am Schauplatz Gericht"-Folge "Einer gegen alle" stehen am Donnerstag, dem 1. Oktober 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 Menschen im Mittelpunkt, die sich im Stich gelassen fühlen. Sie kämpfen allein und mit viel Engagement gegen mächtige, gut vernetzte Gegner. Das ist zumindest die subjektive Sichtweise der Protagonisten. Es geht gegen Vereinsfunktionäre, Bürgermeister und Beamte. Das Team von "Am Schauplatz Gericht" hat drei solche Fälle jahrelang mit der Kamera begleitet.

Herr R. aus Niederösterreich bekam in den 80er Jahren von Verwandten eine kleine Villa als Wochenendhäuschen geschenkt. Er würde es gerne renovieren, aber es gibt ein Problem: Er kommt nicht hin. Die Zufahrt führt über den Grund eines Nachbarn, der nicht will, dass Herr R. sie benützt.

In der Kleingartensiedlung Wien-Leopoldau/Ladestelle haben selbst ernannte "Kleingartenrebellen" den Obmann gestürzt. Nach mühsamer, jahrelanger Recherche haben sie aufgezeigt, dass der sehr beliebte, wortgewandte Herr Z. eigentlich großen finanziellen Schaden angerichtet hat. Jetzt hat sich aber auch das Landesgericht für Strafsachen des Falles angenommen. "Am Schauplatz Gericht" berichtet, wie die Causa ausging.

Die in der Schweiz wohnende Frau T. behauptet, dass sich Politiker der Stadt Hall in Tirol und viele andere Ortsansässige gegen sie verschworen hätten, um ihre Familie um das Zwei-Millionen-Euro-Erbe ihres Vaters zu bringen. Frau T. glaubt, dass das Testament zugunsten der Stadt Hall und deren Musikkapellen ungültig sei. Sie kritisiert insbesondere die Justiz in Hall. Sechs Jahre dauert der Prozess nun schon, 40.000 Euro vom Nachlass verschlingt dieser Schwebezustand pro Jahr. Was bleibt von den Millionen?

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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