Breiteneder Rechtsanwälte . Attorneys at Law initiiert gesammeltes Vorgehen von institutionellen und privaten VOLKSWAGEN Aktionären

Gründung zweier niederländischer gemeinnütziger Stiftungen; Zusammenarbeit mit amerikanischer Kanzlei und der niederländischen Kanzlei AKD

Wien (OTS) - Die auf grenzüberschreitende Vertretung von institutionellen und privaten Investoren spezialisierte Kanzlei Breiteneder Rechtsanwälte . Attorneys at Law www.breiteneder.pro arbeitet seit Bekanntwerden bislang verschwiegener Informationen über die Manipulation von Abgastests im Volkswagen Konzern gemeinsam mit der niederländischen Kanzlei AKD und amerikanischen Anwälten an der Gründung zweier gemeinnütziger Stiftungen "Stichting" nach niederländischem Recht.

Eine wird die Interessen geschädigter Käuferinnen und Käufer von betroffenen Fahrzeugen vertreten. Hier wird es eine Zusammenarbeit mit dem Verein für Konsumenteninformationen (VKI) und anderen europäischen Konsumentenschutzorganisationen geben. Der VKI hat auf seiner Website
http://www.konsument.at/geld-recht/vw-skandal-vki-bietet-sammelaktion
eine Sammelaktion für Halter von manipulierten Fahrzeugen der Volkswagen Gruppe gestartet.

Eine weitere, ebenso gemeinnützige Stiftung, wird die Interessen von Aktionären innerhalb und außerhalb der EU in Volkswagen Stamm- und Vorzugsaktien vertreten. Seit heute können sich Aktionäre, welche vor dem spektakulären Kurseinbruch in Volkswagen Aktien investiert waren, durch Ausfüllen des Erstaufnahmeblattes auf www.breiteneder.pro melden.

"Es ist wichtig, dass gleich zu Beginn eines derart großen Massenschadens Daten von institutionellen und privaten Investoren wie auch von betroffenen Fahrzeughaltern einheitlich und zentral erfasst werden. Die Erfahrung aus anderen Massenschadensfällen hat gezeigt, dass gut strukturierte und möglichst vollständige Daten Grundvoraussetzung für jedes weitere Vorgehen, ob nun gerichtlich oder außergerichtlich sind." sagt Eric Breiteneder.

Die Prüfung der möglichen Ansprüche von Aktionären ist noch nicht abgeschlossen. Aufgrund der bislang bekannt gewordenen Umstände ergeben sich nach Ansicht von Breiteneder Rechtsanwälte . Attorneys at Law Ansprüche von Investoren in VW Aktien auf Schadenersatz vorallem wegen Verletzung von adhoc Meldeverpflichtungen. Dadurch ergeben sich Schadenersatzforderungen gegen die Emittentin der Volkswagenaktien (Volkswagen AG) und gegen Personen, die unrichtige Informationen verbreitet haben, obwohl sie wussten oder wissen hätten müssen, dass diese Informationen falsch oder unvollständig sind.

Das in Holland seit mehr als 10 Jahren erprobte Massenschadensverfahren (WCAM) zielt in erster Linie auf den Abschluss eines Vergleiches mit Haftungsgegnern ab. Kommt es zu keinem oder für Geschädigte unbefriedigendem Vergleichsangebot kann eine gemeinnützige Stiftung in Holland eine Klage auf Feststellung der Haftung von Anspruchsgegnern einbringen. Steht die Haftung einmal fest oder wird sie mehr oder weniger (wie im Fall von Volkswagen eingestanden), bietet das niederländische System die Möglichkeit, eines Generalvergleiches mit Geschädigten. Dies hilft nicht nur den Geschädigten, die für diese Lösungsmöglichkeit kein eigenes Kapital aufwenden müssen sondern auch dem Unternehmen, welches einen Schadensfall rasch und effizient "erledigen" kann.

Kann nämlich ein angemessenes Vergleichsangebot zwischen der gemeinnützigen Stiftung und dem Haftungsgegner ausverhandelt werden, so besteht die Möglichkeit, dieses bindend erklären zu lassen, nachdem ein Gericht die Angemessenheit des Vergleiches und der Kosten der Stiftung, die der Gegner zu tragen hat sowie die notwenige Veröffentlichung des Angebotes geprüft hat. Geschädigte können sodann binnen einer Mindestfrist von 3 Monaten erklären, dieses Vergleichsanbot nicht annehmen zu wollen. Da einzelne Investoren oft den Alleingang vor einem Gericht scheuen, optieren nur wenige aus einer derartigen Lösung heraus, was letztlich dem Unternehmen hilft, mit einem Schadensfall abzuschließen.

"Ich hoffe für die Aktionäre der Volkswagen AG auf eine rasche und angemessene Entschädigung. Dies ist meines Erachtens nötig, um die Kursverluste zu stoppen und das Vertrauen in den Volkswagen-Konzern wiederherzustellen, was letztlich den Aktionären und dem Konzern selbst hilft." meint Eric Breiteneder, Rechtsanwalt spezialisiert auf International Dispute Resolution und Investor Protection Law .

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen richten Sie an RA Mag. Eric Breiteneder unter office@breiteneder.pro

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BRR0001