Kinderfreunde begrüßen die Einrichtung eines Unterausschusses für Kinder und Jugendliche

Wien (OTS) - Erstmals in der Geschichte der Republik bekommen die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einen eigenen Unterausschuss im Parlament. Darüber zeigt sich auch Bundesrätin Daniela Gruber-Pruner, pädagogische Leiterin der Kinderfreunde, erfreut: "Damit wird eine Forderung der Kinderrechte-Enquete im November 2015 aufgegriffen und umgesetzt, dass Kinder und Jugendliche nicht immer nur Anhängsel von Familiendiskussionen, sondern selbst Thema sein wollen."

Es sei endlich auch in den Köpfen vieler Entscheidungsträger angekommen, dass die Bedürfnisse von Kindern andere sind als jene von Jugendlichen und nochmal andere als die von Eltern. Nun habe man die Chance, diese Anliegen auch separat zu diskutieren.

"Spätestens seit Bestehen der Kinderrechtskonvention, in der die Rechte junger Menschen bis 18 festgeschrieben sind, ist klar, dass Kinder und Jugendliche Träger/innen eigener Rechte sind. Das bildet sich nun auch im Parlament ab", erklärt Gruber-Pruner. Besonders positiv sei, dass Kinder und Jugendliche in diesem Unterausschuss selber zur Sprache kommen sollen: "Das ist ein Schritt in Richtung echter Partizipation."

Mit der Einrichtung des Unterausschusses sei - auf Initiative von SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits - ein weiterer kleiner Schritt für die Rechte von Kindern und Jugendlichen getan:
"Wir freuen uns über dieses Instrument, in dem Kinder und Jugendliche zu Wort kommen, wissen aber auch, dass es noch ein weiter weg ist, bis Kinderrechte in Österreich flächendeckend umgesetzt sind. Und bis dahin werden wir weiter hartnäckig bleiben", so Gruber-Pruner abschließend.

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