- 27.09.2015, 08:00:01
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„trend": SOS-Kinderdorf International kündigt neun Prozent seiner Mitarbeiter
Währungsschwankungen verursachen 20 Millionen Euro Verlust.
Utl.: Währungsschwankungen verursachen 20 Millionen Euro Verlust. =
Wien (OTS) - Das SOS-Kinderdorf International mit Sitz in Innsbruck
hat 45 seiner Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet, berichtet das
Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
Grund dafür ist ein jährlicher Mehrbedarf von 20 Millionen Euro, die
SOS-Kinderdorf durch Währungsschwankungen fehlen.
Spendeneinnahmen werden mehrheitlich im Euroraum erzielt,
internationale Programme in Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika
aber in lokalen Währungen oder US-Dollar bezahlt. "Da der Euro
gegenüber dem Dollar im Vergleich zu 2014 15 Prozent an Kaufkraft
verloren hat, bedeutet das bei einem Transfervolumen von über 200
Millionen Euro für unsere internationale Programme außerhalb der
Eurozone eine zehnprozentige Abwertung des Euro bei einem
zusätzlichen Mittelbedarf von über 20 Millionen Euro", erklärt Ursula
Grabher, Executive Advisor für Fund Development und Kommunikation.
Unbestätigten internen Informationen zu Folge könnten allerdings auch
Valutaspekulationen für den Verlust verantwortlich sein, was jedoch
dementiert wird. SOS-Kinderdorf finanziert sich zu 50 Prozent aus
Spendengeldern. Damit konnte in den vergangenen Jahren weltweit
439.500 Kindern geholfen werden.
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