• 25.09.2015, 13:15:54
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Aichinger ad Gratisnachhilfe: Brauchen Ursachenbekämpfung nicht Symptombekämpfung

Wien (OTS) - "Auch wenn die Gratisnachhilfe nun das zweite Jahr in
die Verlängerung geht, bleibt es dabei, dass es sich hierbei um einen
sehr teuren und ineffektiven Wahlkampfschmäh handelt", erklärte heute
der Klubobmann der ÖVP Wien, Fritz Aichinger. "Der Lobgesang der
Stadtschulratspräsidentin wäre glaubwürdiger, wenn sie eine
entsprechende Evaluierung des PR-Gags vorstellen würde", so
Aichinger. Aus gutem Grunde wurde jedoch eine solche nicht
präsentiert. Der SPÖ geht es vorrangig einmal mehr darum, den
Wählerinnen und Wählern "Kümmerkompetenz" vorzutäuschen und davon
abzulenken, dass es in Wien massive Defizite und Versäumnisse im
Bildungsbereich gibt, die durch ein "Gratis-Pflaster" bestimmt nicht
wettgemacht werden können.

"Was wir brauchen ist Ursachenbekämpfung, nicht Symptombekämpfung",
so Aichinger. "Wien ist eine bildungspolitische Großbaustelle."
Schließlich könne ein Viertel der Wiener Pflichtschulabgänger beim
Verlassen der Schule nicht ausreichend rechnen, schreiben, lesen.
Egal in welcher Volksschule man sich erkundige, überall werden Zweit-
und Stützlehrer - wenn auch nur für wenige Stunden pro Woche -
händeringend gesucht. Diese sehr nachgefragten Lehrer werden
allerdings vom Vormittag auf den Nachmittag umgeschichtet, damit die
"Gratisnachhilfe" am Nachmittag reparieren kann, was sie am Vormittag
angerichtet hat. "Somit ist sie keineswegs mehr gratis, sondern kommt
uns doppelt teuer zu stehen", so Aichinger abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

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