Razborcan: Bezirksauflösung Wien Umgebung: Über die Bevölkerung wird nicht drübergefahren

Rücksicht auf gewachsene Strukturen und den Willen der betroffenen Menschen werden Akzeptanz bringen

St. Pölten (OTS) - "Gut Ding will oft Weile und vor allem Nachdenken sowie eine enge Einbindung der Bevölkerung haben. Ich habe in den vergangenen Wochen dutzende Gespräche mit BürgermeisterInnen, betroffenen BürgerInnen sowie zahlreichen VertreterInnen von Institutionen, Vereinen und Behörden geführt. Die jetzt auf dem Tisch liegende Einigung ist jene, die wirklich gewollt wird und die auch als sinnvoll angesehen werden kann", kommentiert der Schwechater SP-LAbg. Gerhard Razborcan die in den letzten Minuten vor der heutigen Landtagssitzung in Gesprächen zwischen ÖVP und SPÖ ausverhandelte Neuzuteilung der Gemeinden im Zuge der Auflösung des Bezirks Wien Umgebung.

"Es freut mich wirklich, dass wir hier zu einer konstruktiven gemeinsamen Lösung, wie dies die SPÖ seit Beginn der Debatte verlangt hat, gefunden haben. Es wird Rücksicht auf die gewachsenen Strukturen genommen und was mir noch wichtiger ist es wird dem Willen der Bevölkerung Rechnung getragen. Eine Reform, die über den Willen der Bevölkerung drüberfahren würde, hätte keine Akzeptanz und würde mehr Schaden als Nutzen nach sich ziehen", so Razborcan.

Gerasdorf bei Wien wird nicht in den Bezirk Gänserndorf, sondern nach Korneuburg eingegliedert. Lanzendorf, Leopoldsdorf und Maria-Lanzendorf werden nicht dem Bezirk Mödling, sondern wie die Stadtgemeinde Schwechat dem Bezirk Bruck a.d. Leitha zugeordnet. Gablitz und Mauerbach kommen, wie Purkersdorf, nicht zum Bezirk Tulln, sondern zum Bezirk St. Pölten.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
andreas.fiala@noel.gv.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001