Strache bringt seit 24 Jahren keine Veränderung

Auf FPÖ-Liste nur zwei neue Kandidat_innen von 50

Wien (OTS) - "Die Wienerinnen und Wiener sehnen sich nach Veränderung, das hat Strache richtig erkannt - doch welche Veränderung will jemand bringen, der selbst Teil des verfilzten Systems ist? Strache ist seit 24 Jahren in der Wiener Politik. Seit dem hören wir nichts als Hass, Hetze und Skandale aus dieser Ecke", kommentiert NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger die Plakat-Präsentation der FPÖ.

"Unter den ersten 50 der FPÖ-Liste finden sich nur zwei Kandidaten, die bis jetzt noch nicht im System FPÖ verwurzelt waren, großteils üben sie seit Jahren ein politisches Mandat aus. Auch Strache kandidiert schon zum dritten Mal in Wien - doch für Wien gearbeitet hat er trotzdem noch nie. Strache sitzt lieber bequem im Parlament und wird das wohl auch weiterhin tun." Meinl-Reisinger hingegen hält heute, Donnerstag, ihre Abschiedsrede im Parlament. "Die FPÖ steht eindeutig für Machterhalt, das zeigt ja auch der Fall Stenzel. Die Partei profitiert enorm vom aufgeblähten Politsystem: Sie stellt drei der vier nicht amtsführenden Stadträte und Stadträtinnen sowie elf zweite Bezirksvorsteher-Stellvertreter und eine -Stellvertreterin", betont Meinl-Reisinger.

"Die FPÖ beherrscht die Kunst, Vereinsförderungen für Parteizwecke zu nutzen, genauso gut wie SPÖ und ÖVP. Dabei ist die Parteienförderung in Wien ohnehin schon die höchste weltweit - und die FPÖ hat kein Interesse, daran etwas zu ändern", bekräftigt Meinl-Reisinger. "Gegen die FPÖ steht sogar Verdacht der illegaler Parteienfinanzierung im Raum. Was Strache in Wien vorhat, wissen wir nicht - er weigert sich ja, endlich seine Pläne für Wien offenzulegen."

"NEOS hat einen Abspeckplan für dieses gierige politische System vorgelegt. Wir müssen gegen den Filz vorgehen, der den Jungen die Zukunft raubt. Nur NEOS steht für eine echte, ehrliche Veränderung. Wir werden Strache sicher nicht zum Bürgermeister machen. NEOS kämpf für eine Politik, bei der die Bürgerinnen und Bürger wieder im Mittelpunkt stehen, wir kämpfen dafür, dass Wien die beste Stadt Europas wird", schließt Meinl-Reisinger.

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