• 24.09.2015, 11:59:40
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„Maximilian“ macht Geschichte lebendig!

Dreharbeiten zu historischem ORF/ZDF-Dreiteiler laufen auf Hochtouren

Utl.: Dreharbeiten zu historischem ORF/ZDF-Dreiteiler laufen auf
Hochtouren =

Wien (OTS) - "Wir wollen Geschichte lebendig machen!" - mit dieser
Vision gingen das Erfolgsduo Regisseur Andreas Prochaska und
Drehbuchautor Martin Ambrosch an ihr jüngstes Projekt, den
ORF/ZDF-Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" heran.
Bis Ende des Jahres entsteht auf rund 60 Burgen, Schlössern und
mittelalterlichen Straßenzügen sowie mit 3.000 Komparsen, 550 Pferden
und 100 Rüstungen der aufwendige Historienfilm rund um den "letzten
Ritter" Maximilian I. von Habsburg und Maria von Burgund. In den
Hauptrollen stehen Berlinale-Shooting-Star Jannis Niewöhner und die
französische Schauspielerin Christa Theret ("LOL - Laughing Out
Loud") als Maximilian und Marie von Burgund vor der Kamera. Tobias
Moretti ist Kaiser Friedrich III, Jean-Hugues Anglade ("Betty Blue",
"Subway") dessen Kontrahent Ludwig XI. In weiteren Rollen spielen u.
a. die Österreicher Stefan Pohl als Maximilians treuer Gefährte Wolf
von Polheim, Miriam Fussenegger als Maries Hofdame sowie Erwin
Steinhauer, Fritz Karl, Harald Windisch und Johannes Krisch. Die
erste Klappe fiel im Zisterzienserstift Zwettl in Niederösterreich,
gedreht wird bis Anfang Dezember in Österreich, Ungarn und
Tschechien. Zu den herausragenden historischen Sets gehören das
Schloss Rosenburg, Burg Rappottenstein, Burg Kreuzenstein,
Franzensburg/Laxenburg und die Votivkirche in Wien. Im Rahmen eines
Setbesuchs am Mittwoch, dem 23. September 2015, auf der Burg
Rappottenstein in Niederösterreich präsentierten Regisseur Andreas
Prochaska und Hauptdarsteller Jannis Niewöhner das einzigartige und
mit viel Liebe zum Detail gestaltete Außenset des Wiener Hofs.

Andreas Prochaska und Martin Ambrosch: "Wir blicken in eine
Vergangenheit, die trotz aller bildgewaltigen Fremdheit die eigene
Gegenwart faszinierend spiegelt"

",Maximilian‘ ist die packende, tragische und sehr bewegende
Geschichte von zwei jungen Menschen - Maria von Burgund und
Maximilian von Habsburg - die früh lernen müssen, Verantwortung zu
übernehmen und zu tragen. In drei Teilen erzählen wir von einer Suche
nach Liebe und dem Kampf um die Vorherrschaft in einem zerrissenen
Europa an der Schwelle zwischen Mittelalter und Renaissance. Der
eine, Maximilian, verlässt seine Heimat, um der anderen, Maria, der
ihre Heimat gerade genommen wird, zu Hilfe zu eilen. Europas Macht
liegt in den Händen weniger Familien, die sich durch Intrigen und
Eheschließungen vergrößern wollen. Das aufstrebende, hart arbeitende
Bürgertum kämpft darum, seinen Teil vom Glück abzubekommen. Doch für
die reiche Elite zählen Menschen und deren Rechte wenig. Geld
hingegen ist alles. Hat sich seit damals also so viel verändert?
Nein. Wir blicken in eine Vergangenheit, die trotz aller
bildgewaltigen Fremdheit die eigene Gegenwart faszinierend spiegelt.
Um Geschichte gut zu erzählen, bedarf es einer gut erzählten,
spannenden Geschichte. Genau das soll ‚Maximilian‘ sein. Wir wollen
Geschichte lebendig machen."

Jannis Niewöhner: "Ich habe mich als Kind jeden Tag verkleidet - ich
liebe das."

Maximilian wird gespielt von Shootingstar Jannis Niewöhner, der mit
rund 50 Drehtagen vor seinem bisher größten Filmprojekt steht.
Bereits mit zehn Jahren stand er das erste Mal für einen "Tatort" vor
der Kamera - seitdem folgten weitere Engagements. Eine
Schauspielschule hat Niewöhner zwar nie besucht, lernt aber gerne von
Kollegen dazu: "Ich hab bei diesem Dreh auch schon viel Handwerk
gelernt und es ist sicher eine gute Schule, weil man laufend auch
Tipps bekommt. Ich hab hier mit vielen Kollegen zu tun gehabt, denen
man einfach gerne zuschaut -das ist für mich die beste Schule."
Außerdem geht bei diesem Dreh auch ein besonderer Bubentraum für ihn
in Erfüllung: "Ich hab mich als Kind jeden Tag verkleidet und ich
liebe das. Wenn ich jetzt ein Kostüm anziehe, macht das Spaß und ich
merke, wie das die Körperhaltung sofort verändert. Dazu kommt
natürlich, dass es auch ein optisches Konzept für den Film gibt und
dem muss man die Körperhaltung auch manchmal anpassen. Gerade in
Burgund am Hof oder im Thronsaal am Wiener Hof - dann muss alles sehr
grade und stabil wirken." Im Training muss Niewöhner aber stets
bleiben, denn vor allem die Rüstungen im Film haben ein ordentliches
Gewicht: "Die Rüstungen im Film sind bei weitem nicht so schwer wie
die echten Rüstungen. Ich hab aber natürlich auch das Kettenhemd an,
das auch nochmal vier bis fünf Kilogramm wiegt. Und letzte Woche in
der Nähe von Prag haben wir auf dem Feld gedreht und da hatte ich
eine richtige Rüstung an und das war schon richtig schwer."

Stefan Pohl "in der Rüstung auf Pferd mit Schwert"!

An der Seite von Maximilian steht sein Kämmerer Wolf von Pohlheim,
dargestellt von Stefan Pohl: "Ich bin der gute treue Freund an der
Seite von Maximilian, der aber seine Loyalität auch noch beweisen
muss, und werde auch durch den Fleischwolf gedreht." Über den Dreh
mein der Pohl weiter: "Für mich geht ein Bubentraum in Erfüllung - in
der Rüstung auf Pferd mit Schwert, da macht man alles mit und sehr
gerne. Es ist ein Abenteuerspielplatz für große Jungs. Es wird
richtig gut."

Mehr zum Inhalt

1477 fällt Karl der Kühne, Herrscher des Hauses Burgund, in der
Schlacht um Nancy. Maria (Christa Theret), seine einzige Tochter,
erbt das mächtigste Herzogtum des 15. Jahrhunderts. Doch als Frau
kann sie nicht herrschen, nur ein Mann darf regieren - Maria muss
heiraten. Am Wiener Hof weiß Friedrich III., der Kaiser des Heiligen
Römischen Reichs (Tobias Moretti), dass Burgunds unermesslicher
Reichtum der Schlüssel zur Macht ist. Er verlangt, dass sein Sohn
Maximilian (Jannis Niewöhner) um Marias Hand anhält. Auch sein
Gegenspieler, Ludwig XI von Frankreich (Jean-Hugues Anglade), plant,
seinen Sohn mit der jungen Herzogin zu verehelichen. Aber Maria will
allein regieren, gegen jedes Gesetz. Auch Maximilian weigert sich,
Spielball politischer Ambitionen zu sein. Doch der Kampf um die
Vorherrschaft in Europa hat längst begonnen. Beide lernen schnell,
wie man überlebt und wie man herrscht. Nur auf eines sind sie nicht
vorbereitet: auf die Liebe, die sie füreinander empfinden.

"Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" ist eine Koproduktion von
MR-Film, Beta Film, ORF und ZDF mit Unterstützung des Fernsehfonds
Austria, des Filmfonds Wien und des Landes Niederösterreich.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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