• 23.09.2015, 15:27:03
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Wr. Gemeinderat – SP-Straubinger/Vitouch: Stadt Wien sichert glänzende Zukunft im Bereich Forschung und Entwicklung

Stadt Wien denkt voraus: Neue FTI-Strategie ‚Innovatives Wien 2020’

Utl.: Stadt Wien denkt voraus: Neue FTI-Strategie ‚Innovatives Wien
2020’ =

Wien (OTS/SPW-K) - "FTI ist eine Überlebensfrage im globalen
Wettbewerb" unterstreicht SP-Gemeinderätin Sybille Straubinger die
Wichtigkeit einer FTI-Strategie für Wien im Rahmen des heutigen
Gemeinderats. Der globale Konkurrenzkampf verlangt es, neue
Strategien zu entwickeln. "Qualität auf hohem Niveau heißt heute,
neue, bessere Produkte, Dienstleistungen aber auch Prozesse und Ideen
zu entwickeln, die sich von alten abheben und im Wettbewerb bestehen
können. Die neue FTI-Strategie ‚Innovatives Wien 2020’ ist eine
Strategie für die Menschen dieser Stadt", so Straubinger, die betont,
dass Innovation längst nicht nur Wirtschaft, sondern auch die
Geistes, Sozial- und Kulturwissenschaften, die künstlerischen und
kulturellen Innovationen sowie die sozialen Innovationen umfasst.

"'Innovatives Wien 2020' ist eine Strategie, die mit vielen Menschen
dieser Stadt erarbeitet wurde: mit ForscherInnen, RektorInnen,
UnternehmerInnen, Kreativen und Kulturschaffenden sowie
Interessierten. All diese klugen Köpfe haben sich Gedanken über die
Zukunft dieser Stadt, über ein Innovatives Wien 2020 gemacht", betont
Straubinger.

Bei der Schaffung der neuen Strategie wurden im Vorfeld drei
Innovationsziele und acht Handlungsfelder definiert. Das erste Ziel
beschreibt Wien als Stadt der Chancen: "Um als Innovationsstandort
erfolgreich zu sein, braucht es Voraussetzungen dafür, ForscherInnen
anzuziehen und Menschen mit innovativen Ideen zu animieren, in unsere
Stadt zu kommen. Dafür braucht es Förderinstrumente und finanzielle
Unterstützung seitens der Stadt, aber auch private Mittel", so die
SP-Gemeinderätin.

"Bei dem zweiten Ziel ‚Innovative Stadtverwaltung’ nimmt sich die
Stadt selbst in die Pflicht und setzt dabei auch auf ‚Open Science’.
Wien hat 1,8 Millionen Gehirne - nutzen wir sie", sagt Straubinger
und nahm damit auf die verstärkte Öffnung gegenüber den BürgerInnen
in Fragen der Verbesserung und Einbringung neuer Ideen als fixer
Bestandteil der Strategie Bezug.

Das dritte Ziel, das Straubinger erläuterte, ist Wien als Ort der
Begegnung: "Ein offenes, tolerantes Wien als Grundvoraussetzung, um
kreative, neue Ideen entstehen zu lassen."

Straubinger abschließend: "Es gibt eine Wiener Stadtregierung, die
vorausdenkt, die über die nächsten Jahre hinausdenkt, unabhängig von
Wahlkämpfen und Stimmenmaximierung."

Wissensvernetzung ist Schlüssel zum Erfolg=

"Die wirtschaftliche Entwicklung ist immer noch von der Finanzkrise
geprägt. Besonders in Südeuropa sind die Auswirkungen deutlich
spürbar", stellt SP-Gemeinderätin Elisabeth Vitouch zu Beginn ihrer
Rede fest. "Zwei wichtige Maßnahmen sind daher, notwendige
Infrastrukturen zu schaffen und die Wirtschaft zu stärken. Das geht
aber nicht mit Austeritätspolitik", so Vitouch. "Wenn private
Haushalte, Unternehmen und die öffentliche Hand sparen, so wird
Europa seine ökonomische Führungsposition verlieren."

Laut Vitouch braucht es Strategien, die "dabei helfen, die
Beschäftigung auf hohem Niveau zu halten und überall dort, wo die
Bevölkerung wächst, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen". Wien hat
hierfür die besten Voraussetzungen - ein großartiges Gesamtpaket,
welches entscheidend ist, und eine hohe Wissensorientierung inklusive
überdurchschnittlicher Produktivität.

"Mit 190.000 Studierenden ist Wien die größte deutschsprachige
Universitätsstadt. Über 44 Prozent der Zuwanderer haben einen
Hochschulabschluss", erinnert die SP-Gemeinderätin. "Die Wirtschaft
muss daher danach trachten, den intellektuellen Nachwuchs nicht als
PraktikantInnen auszunutzen, sondern die großartig ausgebildeten
ExpertInnen auch dementsprechend zu bezahlen."

Die Städte - so auch Wien - verstehen sich mittlerweile als
Dienstleister. "Immer mehr Menschen und auch Betriebe nutzen den
Netzwerkeffekt der Großstadt. Wissenstransfer findet nicht nur
innerhalb einer Branche statt, sondern geschieht auch
branchenübergreifend. Das geschieht in der Dienstleistungsmetropole
und Wissensstadt Wien vorbildlich", so Vitouch, die auf das große
Potential der Stadt im Bereich Forschung und Entwicklung hinweist:
"Denn über 40.000 Menschen in diesem Bereich garantieren eine
großartige Entwicklung in Wien."

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