• 22.09.2015, 14:54:36
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Gesundheitsstadträtin Wehsely besuchte PatientInnensicherheitstag im Wiener Rathaus

Machen Sie sich schlau, so arbeiten sie mit den SpitalsmitarbeiterInnen zusammen und was Sie für ihre eigene Sicherheit machen können

Utl.: Machen Sie sich schlau, so arbeiten sie mit den
SpitalsmitarbeiterInnen zusammen und was Sie für ihre eigene
Sicherheit machen können =

Wien (OTS) - So läuft die beste OP-Vorbereitung für PatientInnen ab,
das ist die richtige Händehygiene - auch für SpitalsbesucherInnen,
Sturzprävention, Medikamentensicherheit und vieles mehr: Beim
PatientInnensicherheitstag im Rathaus informierten sich zahlreiche
Wienerinnen und Wiener rund ums Thema Spitalsaufenthalt. Die
ExpertInnen des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) standen dabei
an Mitmach- und Info-Ständen bereit. Experten aus dem Medizin- und
Gesundheitsbereich berichteten über aktuelle Entwicklungen und Trends
in Podiumsdiskussionen und stehen danach für Fragen zur Verfügung.

Ziel der Veranstaltung: die gelungene Aufklärung von (künftigen)
PatientInnen - eine Voraussetzung für einen sicheren
Krankenhausaufenthalt. Denn oft wird unterschätzt, wie wichtig der
Beitrag der PatientInnen ist, um letzte Sicherheitslücken zu
schließen.

"PatientInnensicherheit gehört zu den wichtigsten Gesundheitsthemen
überhaupt", sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Die
Veranstaltung zeige, wie PatientInnen für ihre Sicherheit aktiv und
gemeinsam mit dem Krankenhauspersonal zusammenarbeiten können. Die
Abläufe in einem Krankenhaus sind oft komplex und auf den ersten
Blick für PatientInnen unverständlich. "Scheuen Sie sich nicht,
Fragen zu stellen", betont Brigitte Ettl, ärztliche Direktorin des
Krankenhauses Hietzing, "das Krankenhauspersonal kann nicht wissen,
was in Ihnen vorgeht, solange Sie es nicht aussprechen." Man
unterschätze oft, wie wichtig der Beitrag der PatientInnen sei, um
letzte Sicherheitslücken zu schließen.

PatientInnen als PartnerInnen des Krankenhauspersonals

Jeder Schritt auf dem Weg zur Genesung kann durch die aktive
Mitarbeit der PatientInnen sicherer werden. "Wir brauchen mündige
Patientinnen und Patienten", so Ettl, Präsidentin der Plattform
Patientensicherheit. "Menschen, die sich informieren, gut vorbereiten
und vor allem fragen und nachfragen, wenn es Bedenken gibt".

So sollten zum Beispiel Schmerzen niemals verheimlicht werden.
"Selbst leichte Übelkeit oder Unwohlsein sollten dem Personal
gemeldet werden. Immerhin stören auch mäßige Beschwerden Appetit und
Schlaf und dadurch den Heilungsprozess", erklärt Ettl. Oberste
Priorität hat im Spital auch eine regelmäßige Händehygiene. Sie
fördert den Heilungsprozess und schützt vor weiteren Erkrankungen.
Darüber und über vieles mehr können sich die BesucherInnen des
PatientInnensicherheitstages hautnah überzeugen: Etwa mithilfe eines
UV-Betrachtungsgerätes - einer sogenannten Didaktobox - das die
Bakterienbesiedlung nach dem Händewaschen sichtbar macht. Oder
mittels präsentierter Gehbehelfe und medizinischer Geräte, etwa zur
Sauerstoffsättigung im Blut.

So kümmern sich die ExpertInnen und die PatientInnen-Sicherheit

In den Spitälern des KAV gehören hohe Sicherheitsstandards zum
Alltag. Um Verwechslungen zu vermeiden, erhalten alle PatientInnen
ein weißes ID-Armband mit ihrem Namen, AllergikerInnen bekommen ein
rotes. Mittels OP-Sicherheits-Checklisten werden vor einem Eingriff
alle grundlegenden Voraussetzungen nochmals genau überprüft. Darüber
hinaus gibt es ein Frühwarnsystem, in dem MitarbeiterInnen mögliche
Risiken im täglichen Krankenhausbetrieb elektronisch festhalten.
Diese müssen in weiterer Folge verpflichtend behoben werden. So
lassen sich potentielle Gefahrenquellen von vornherein ausschalten.
Auch externe SicherheitsexpertInnen besuchen und überprüfen
regelmäßig die klinischen Bereiche. Damit sollen Sicherheitslücken,
die in anderen Spitälern auftraten, im KAV vermieden werden.

Zu dieser Meldung werden Ihnen in Kürze unter
www.wien.gv.at/pressebilder Fotos zur Verfügung stehen.

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