- 22.09.2015, 12:36:04
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BZÖ-Trodt-Limpl: SPÖ will der Geschäftemacherei im Asylwesen uneingeschränkt Tür und Tor öffnen
Klagenfurt (OTS) - "Bisher war es ausschließlich
Gebietskörperschaften bzw. gemeinnützig juristischen Personen
vorbehalten in gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften Räumlichkeiten
für Asylwerber anzumieten. Und das aus guten Gründen. Geht es aber
nach der SPÖ, soll sich das jetzt schlagartig ändern. Privaten
Betreibern, die über einen Vertrag mit dem Land Kärnten verfügen,
soll Tür und Tor geöffnet werden. Es ist erbärmlich, wenn mit dem
Leid von Flüchtlingen auch noch kräftig abkassiert wird", sagt heute,
Dienstag, BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl. Die Idee
sei wenig durchdacht und würde mitunter zu einer drastischen
Verknappung des geförderten Wohnraums für die eigene Bevölkerung
führen. Folglich sei das BZÖ auch dagegen. "Ebenso wird das Ansinnen,
nur langfristig leerstehende Wohnungen in Betracht zu ziehen,
scheitern. Private Betreiber wären so nämlich gegenüber der Caritas
grob benachteiligt und würden juristisch dagegen ankämpfen", glaubt
Trodt-Limpl.
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