• 21.09.2015, 11:40:03
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Häupl: "Am meisten freut mich das Urteil der Wienerinnen und Wiener“

Bürgermeister Michael Häupl bei Musik in Rot-Weiß-Rot in der Brigittenau

Utl.: Bürgermeister Michael Häupl bei Musik in Rot-Weiß-Rot in der
Brigittenau =

Wien (OTS/SPW) - Wenn die Wilden Kaiser ihre musikalische Premiere in
der Brigittenau geben, Udo Wenders gemeinsam mit einem Mann aus dem
Publikum ein Duett singt, Stephanie die Hände zum Himmel streckt und
dieses Aufgebot an Stars noch von Jazz Gitti und Marianne Mendt &
Band überboten wird, ist wieder Zeit für Musik in Rot-Weiß-Rot. Vom
Mitsingen und Schunkeln konnten sich die Gäste bei spektakulären
sportlichen Vorführungen der TurnerInnen des WAT und ASKÖ Brigittenau
erholen. Höhepunkt war für viele Besucherinnen jedoch auch dieses Mal
wieder der Besuch von Bürgermeister Dr. Michael Häupl, unter dessen
Ehrenschutz die Veranstaltung stand.****

"92 Prozent der Wienerinnen und Wiener können sich nicht vorstellen,
in einer anderen Stadt zu leben. Bei der Mercerstudie belegt Wien zum
6. Mal in Folge Platz 1 bei der Lebensqualität und im Ranking der
SMART-Cities belegt Wien den 3. Platz. Lieber Herr Bürgermeister,
welche dieser Auszeichnungen freut Sie am meisten?" fragte Dieter
Chmelar den Wiener Bürgermeister. "Das ist einfach: Am meisten freut
mich das Urteil der Wienerinnen und Wiener", antwortete Häupl. "Wir
wissen alle, Wien ist eine schöne Stadt, Wien ist eine internationale
Stadt. Aber mir ist bewusst, dass wo Licht auch Schatten ist. Wir
haben so viele Arbeitsplätze in Wien wie noch nie. Aber wir haben
leider auch viel zu viele Arbeitslose. Das macht mir enorme Sorgen",
sprach Häupl auch ernste Worte. "Deshalb wollen wir
SozialdemokratInnen durch verstärkte Investitionen wieder
Wirtschaftswachstum erzeugen. Wir müssen uns aus dieser
Wirtschaftskrise herausinvestieren - in Wohnbau, Kindergärten und
Schulen oder bei der Umsetzung des Spitalskonzepts. Mit 10 Milliarden
Euro an Investitionen werden wir in den nächsten 10 Jahren für eine
positive Zukunft für unsere Stadt sorgen," so Häupl weiter. Er zeigte
sich überzeugt, dass die WienerInnen und Wiener bei der Wahl am 11.
Oktober jene Partei wählen würden, die schon bewiesen hat, dass sie
Stadt gut durch eine Wirtschaftskrise führen zu kann.

Viel vor in der Brigittenau hat Bezirksvorsteher Hannes Derfler, vor
allem in Hinblick auf das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof:
"Da braucht's a gscheite Infrastruktur: Kindergärten, Schulen aber
auch ÄrztInnen. Wir wissen: Man muss sich auch bewegen können:
Deshalb wird es entsprechende Straßen und Stellplätze geben. Aber es
wird natürlich auch der öffentliche Verkehr ausgebaut. Deshalb haben
wir bereits vorige Woche unser neues Konzept für Straßenbahn und Bus
vorgestellt." Der Bezirksvorsitzende der SPÖ Brigittenau, Erich
Valentin, ging auf die Befürchtungen vieler Menschen ein, dass neu
Hinzugezogene Jobs und Arbeit wegnehmen würden: "Hier wird
Schindluder betrieben. Denn wahr ist: Neue Leute bringen neue
Infrastruktur, Wohnungen und Schulen. Und wir SozialdemokratInnen
sorgen vor: Für die, die kommen und die, die da sind." Ebenfalls mit
dabei war die Gemeinderätin Tanja Wehsely, deren Herzensanliegen gute
Perspektiven für junge Menschen sind: "Das ist mir das Wichtigste".

Begeistert zeigten sich die BesucherInnen der Veranstaltung. Viele
waren nicht nur wegen der Musik, sondern wegen Bürgermeister Michael
Häupl gekommen. "Wir sind eingefleischte Sozialdemokraten - und wegen
dem Bürgermeister da", erzählt die gebürtige Brigittenauerin Brigitta
(75 Jahre, die mit ihren Enkel Felix (13) gekommen war: "Mein Enkerl
kommt immer gern mit. Man kann ja gar nicht früh genug anfangen."
(Schluss) kd

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