• 21.09.2015, 10:37:18
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Wiener-Linien-Serviceteam: Neue Testphase, Start Mitte 2016

„Rücksicht hat Vorrang“: Neue Hausordnung ab 1. Oktober

Utl.: „Rücksicht hat Vorrang“: Neue Hausordnung ab 1. Oktober =

Wien (OTS) - Am 21. September startet der zweite Testlauf zum neuen
Serviceteam der Wiener Linien. Bis Ende Oktober werden dann rund 50
MitarbeiterInnen entlang der U6 und den dazugehörenden Umsteigknoten
als kompetente AnsprechpartnerInnen für die Fahrgäste unterwegs sein.
Im Frühjahr wurde das Serviceteam erstmals über mehrere Wochen
getestet. Das Projekt, das den Kundenservice der Wiener Linien durch
mehr persönlichen Kundenkontakt weiter verbessern soll, wird ab Mitte
2016 umgesetzt - ab diesem Zeitpunkt ist das Serviceteam dann laufend
im gesamten Netz unterwegs.

Mit dem Serviceteam werden sich MitarbeiterInnen in Zukunft sichtbar,
kompetent und serviceorientiert vor Ort - in Stationen und Zügen - um
die Anliegen der Fahrgäste kümmern. "Die Serviceteam-MitarbeiterInnen
sind bestens geschult und mit technischen Tools wie Smartphones
ausgestattet, um aktuelle Fragen zu Störungen, Tickets oder
Netzauskünften auf kurzem Wege beantworten zu können", erklärt
Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter. Neben der allgemeinen
Informationstätigkeit ist die Vermittlung und Kontrolle der
Hausordnung eine der wichtigsten Aufgaben des Serviceteams.

Neue Hausordnung: "Rücksicht hat Vorrang" im Mittelpunkt

Die Hausordnung der Wiener Linien präsentiert sich ab 1. Oktober
runderneuert. Durch eine einfachere und klarere Formulierung soll sie
verständlicher und damit natürlich auch besser einzuhalten sein. Eine
wichtige Hilfestellung bietet die neue Hausordnung nun auch
RollstuhlfahrerInnen. Sie finden darin die genauen Abmessungen für
ihren Rollstuhl, um problemlos in den Öffis unterwegs sein zu können.
Weiters wird dezidiert geklärt, dass das Dampfen von E-Zigaretten in
den Verkehrsmitteln und U-Bahn-Stationen verboten ist und dass das
Fahrverbot in den Anlagen neben Fahrrädern, Skateboard und
Inlineskates auch Scooter umfasst.

Außerdem werden die Gebühren für nicht erlaubte Handlungen auf 50
Euro vereinheitlicht, wie das bisher etwa beim Rauchverbot möglich
war. Einzig der Missbrauch der Sicherheitseinrichtungen kostet
weiterhin 93 Euro. Für Geschäftsführer Winter ist jedoch klar: "Für
uns hat Rücksicht weiterhin Vorrang. Die Serviceteam-Mitarbeiter
suchen zuerst das Gespräch, weisen auf Probleme hin und versuchen zu
überzeugen."

Berufsbild der Stationsaufsichten wird weiterentwickelt

Für die Umsetzung des Serviceteams werden bestehende Berufsbilder bei
den Wiener Linien weiterentwickelt und MitarbeiterInnen entsprechend
geschult. Mittelfristig sollen vor allem die Aufgaben der
Stationsaufsichten so weiterentwickelt werden, dass technische
Aufgaben, die viel Zeit in Anspruch nehmen, automatisiert oder von
einer eigenen Technik-Mannschaft betreut werden sollen. Damit bleibt
für die MitarbeiterInnen mehr Zeit um sich um die Fragen und Anliegen
der KundInnen zu kümmern.

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