- 15.09.2015, 14:48:57
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Neue Werkshalle von Wien Work in aspern Seestadt feierlich eröffnet
Bauzeit von knapp zwei Jahren und Baukosten von 8,2 Millionen Euro lassen barrierefreie Arbeitsplätze für 340 Menschen auf 11.000 Quadratmetern in aufstrebendem Stadtteil entstehen
Utl.: Bauzeit von knapp zwei Jahren und Baukosten von 8,2 Millionen
Euro lassen barrierefreie Arbeitsplätze für 340 Menschen auf
11.000 Quadratmetern in aufstrebendem Stadtteil entstehen =
Wien (OTS/LCG) - Nachdem Wien Work bereits im Mai 2015 die ersten
Geschäfte, Dienstleistungsangebote und Beratungsstellen in aspern
Seestadt eröffnet hat, folgt heute, Dienstag, mit der 6.300
Quadratmeter großen Werkshalle der nächste Meilenstein. Bis 2017 wird
das gemeinnützige Unternehmen mit seinen 600 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern auch seine Unternehmenszentrale im aufstrebenden Wiener
Stadtteil eröffnen und damit zu einer der größten Arbeitgeberinnen in
der Seestadt werden. In den Werkstätten und Ausbildungsbetrieben der
neuen Werkshalle von Wien Work arbeiten 340 Menschen in
unterschiedlichen Bereichen und tragen damit zum wachsenden Service-
und Dienstleistungsangebot in aspern Seestadt bei. Die von den
Architekten Florian und Matthias Molzbichler (MHM architects)
geplanten Werkshallen sind komplett barrierefrei und bieten somit
optimale Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderungen. In den
neuen Werkshallen sind Werkstätten und Ausbildungsbetriebe der
Sparten Holztechnik, Metalltechnik, Facility Service (Reinigung und
Grünflächenbetreuung) und Renovierung (Maler-, Fliesenleger-, Maurer-
und Bodenlegerarbeiten) sowie Textilreinigung und Bügelservice
untergebracht.
Erfolgreicher Weg für ein gutes gesellschaftliches Miteinander
"Als wichtiger gemeinnütziger Arbeitgeber leistet Wien Work einen
wesentlichen Beitrag, um Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu
ermöglichen. Die integrativen Betriebe von Wien Work behaupten sich
erfolgreich im Wettbewerb und erwirtschaften rund 65 Prozent ihrer
Gesamtkosten selbst. Das Modell starker Wirtschaftsorientierung mit
intensiver sozialer Betreuung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
ist ein erfolgreicher und zukunftsträchtiger Weg für ein gutes
gesellschaftliches Miteinander", betont Sozialminister Rudolf
Hundstorfer anlässlich der Eröffnung der neuen Werkshalle.
Dienstleister der Sozialwirtschaft und Sprungbrett in den
Arbeitsmarkt
Die wichtige Rolle von Wien Work für die Integration von Menschen
mit Beeinträchtigungen und Langzeitarbeitslosen unterstrich auch
Vizebürgermeisterin Renate Brauner im Vorfeld der Eröffnung: "Der
Schritt in den Arbeitsmarkt ist für die Menschen ein Schritt in eine
erfolgreiche Zukunft. Zwei Drittel der rund 600 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter von Wien Work sind von Lernbehinderungen, physischen,
sensorischen oder chronischen Erkrankungen betroffen und finden hier
das optimale Umfeld, um sich entwickeln zu können. Damit leistet Wien
Work einen doppelten Mehrwert für die Gesellschaft: Als Dienstleister
für die Sozialwirtschaft und als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt."
Weiters hob die Wirtschaftsstadträtin das Engagement von Wien Work
in der 240 Hektar großen aspern Seestadt hervor, in der künftig bis
zur Fertigstellung 2028 Wohnraum für 20.000 Menschen und weitere
20.000 Arbeitsplätze entstehen sollen. "Wien Work ist ein aspern
Seestadt-Pionier der ersten Stunde, der die Chance des neuen
Stadtteils von Anbeginn erkannt hat. Schon heute leben 6.000 Menschen
in diesem expandierenden Stadtteil, die das vielfältige Angebot in
der Geschäftsstraße schätzen."
Erwerbstätigkeit gibt Perspektive und schafft
Chancengleichheit
Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely begrüßt die neue
Werkshalle von Wien Work in aspern Seestadt ebenfalls:
"Erwerbstätigkeit gibt den Menschen Selbstvertrauen und eine
Perspektive. In der neuen Werkshalle treffen täglich 340 Menschen
unterschiedlichen Alters zusammen und leben das Miteinander. Damit
finden sie hier nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern einen Raum der
Gemeinschaft, der verbindet und soziale Kontakte fördert."
Insgesamt investiert die Stadt Wien jährlich über 200 Millionen
Euro in die Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen.
Integrative Betriebe wie Wien Work sind anderen Betrieben
gleichgestellt und unterliegen denselben Anforderungen wie andere
Unternehmen. Die Erwirtschaftung orientiert sich nach
betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. "Wien Work ist gelebte
Chancengleichheit: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben
denselben Status wie reguläre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer",
betont Wehsely. Dies spiegelt sich auch in den Arbeitsverträgen
wieder, die sich an den jeweils geltenden Kollektivverträgen
orientieren.
Wien Work belebt aspern Seestadt
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Gasta unterstreicht die
Bedeutung von Wien Work für den Standort aspern Seestadt: "Wien Work
zählt zu den Pionieren, die das Projekt aspern Seestadt von Anfang an
nicht nur mit Leben erfüllen, sondern mit breit gefächerten
Dienstleistungen auch zur Lebensqualität beitragen. Wir freuen uns,
340 Menschen in der Donaustadt begrüßen zu dürfen, die hier einen
Arbeitsplatz mit Perspektive finden."
Chancen fördern
Als langjährige Partnerin und Sponsorin der
Eröffnungsveranstaltung gratuliert auch Österreichische
Lotterien-Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner zur Eröffnung
der neuen, barrierefreien Werkshalle: "Die Österreichischen Lotterien
unterstützen bereits seit Jahren das Café-Restaurant Michl’s, in
welchem ehemals langzeitarbeitslosen Menschen die Möglichkeit geboten
wird, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen und sich eine berufliche
Perspektive aufzubauen. Inklusion ist ein langfristiges
gesellschaftliches Ziel, das Wien Work in seinem gesamten Angebot
vorbildlich verfolgt. Umso mehr ist es den Österreichischen Lotterien
eine Freude, 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrem neuen
Arbeitsplatz gratulieren zu dürfen und ihnen viel Glück für eine
erfolgreiche Zukunft zu wünschen.
Wien Work wächst zusammen
Mit der Eröffnung der Werkshalle ist der zweite große Schritt im
Zusammenwachsen von Wien Work getätigt. Bis 2017 soll ein Großteil
der zehn Standorte des gemeinnützigen Unternehmens in aspern Seestadt
ein gemeinsames Zuhause finden. Durch die Eröffnung der
barrierefreien Werkshalle ist nun bereits die Hälfte der rund 600
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Standort angesiedelt.
"Die Zusammenführung unserer Werkstätten und Ausbildungsbetriebe
in die neue Werkshalle trägt maßgeblich zur Professionalisierung
unseres Angebots bei. Sowohl unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
als auch unsere Kundinnen und Kunden profitieren von kurzen Wegen und
der Möglichkeit, interdisziplinär und übergreifend zu arbeiten. Das
gemeinsame Arbeiten unter einem Dach im expandierenden Stadtviertel
macht Wien Work als Arbeitgeber attraktiv und öffnet uns neue
Möglichkeiten für die Zukunft", erklärt Wien Work-Geschäftsführer
Wolfgang Sperl.
Moderner Produktionsstandort mir arbeitsmarktpolitischem
Auftrag
Vorrangiges Ziel der Architekten Florian und Matthias Molzbichler
(MHM architects) war die Schaffung einer lebenswerten, ästhetischen
Arbeitswelt und Lebensumgebung, die in den nächsten Jahren in das
Gesamtkonzept aspern Seestadt hineinwächst. Mit einer innovativen
Tragwerks- und Konstruktionsstruktur ist die Werkshalle für künftige
Anforderungen perfekt gerüstet, da Adaptierungen schnell und mit
geringem Aufwand umgesetzt werden können. Im südöstlichen Bereich des
Areals ist ausreichend Raum für eine künftige Erweiterung des
Produktionsstandorts vorgesehen.
Der großzügige Innenhof soll die nötige Ruhe und Intimität im
Arbeitsalltag schaffen und einen guten Überblick mit einfacher
Orientierung über Eingangsbereich, Anmeldung und die einzelnen
Bereiche liefern. Große Glasfronten ermöglichen den Einblick in die
Produktionshallen und fördern die Kommunikation unter den 340
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit der neuen Werkshalle von Wien
Work soll ein Ort der Kollegialität und Professionalität entstehen,
der das Leitbild von Wien Work architektonisch widerspiegelt.
Seestädter Einkaufsstraße eröffnet am 25. September 2015
Mit einem großen Straßenfest unter dem Motto "SHOPPING + MOBIL"
eröffnet die Seestadt am 25. September von 14:00 bis 19:00 mit
Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Bezirksvorsteher Ernst Nevivry
die erste gemanagte Einkaufsstraße Österreichs in der Maria
Tusch-Straße. Für Seestädterinnen und Seestädter gibt es an diesem
Tag ein besonderes Zuckerl: Ein Gutscheinheft für die vielen neuen
Lokale und Geschäfte in der Maria-Tusch-Straße und ein Kinderprogramm
für den Seestadt-Nachwuchs. Wien Work bietet hier bereits eine Reihe
von Services in den Bereichen Digital Media, extilreinigung und
Bügelservice sowie Polstern und Nähen an. Das Unternehmen engagiert
sich auch stark für eine "Stadt der kurzen Wege": Es serviciert die
SeestadtFLOTTE, das eigene E-Fahrradverleihsystem der Seestadt. Mit
der umweltfreundlichen Heimzustellung von Einkäufen im Rahmen des
Projekts "Hallo Dienstmann" wird Wien Work einen weiteren wertvollen
Beitrag leisten. Die Mobilitätsangebote der Seestadt stehen am 25.
September 2015 am Hermine-Dasovsky-Platz zum Ausprobieren bereit.
Über Wien Work
Wien Work integrative Betriebe und AusbildungsgmbH ist ein
gemeinnütziges Unternehmen der Sozialwirtschaft mit
arbeitsmarktpolitischem Auftrag. Das Unternehmensziel ist es,
Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen zu
vermitteln und zu schaffen. Wien Work bietet ein qualitativ
hochwertiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen aus
unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Wien Work wird gefördert aus
Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und
Konsumentenschutz, der Stadt Wien/Fonds Soziales Wien, des
Sozialministeriumservice/Landesstelle Wien, des Arbeitsmarktservice
Wien und des ESF. Derzeit werden rund 600 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt, wovon sich rund 170 in Ausbildung befinden.
70 Prozent der Angestellten, Arbeiterinnen und Arbeiter sowie alle
Lehrlinge haben Körper-, Sinnes- oder Lernbehinderungen oder eine
chronische Erkrankung. Ein Teil davon war langzeitarbeitslos. Weitere
Informationen zum Unternehmen auf http://www.wienwork.at.
+++ BILD- UND VIDEO MATERIAL +++
Video zur Meldung auf https://www.youtube.com/watch?v=BCOQXZI9cwo.
Das Bildmaterial steht auf
http://presse.leisuregroup.at/wienwork/werkshalle_20150915 zur
honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen
Berichterstattung zur Verfügung. Weiteres Bild- und
Informationsmaterial im Pressebereich unserer Website auf
http://www.leisure.at. (Schluss)
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