• 15.09.2015, 11:02:07
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ÖVP-Schmidt zu Drohnen: EU auf Weg zu verbindlichen Regeln für Zukunftsmarkt - USA hinken nach

EU-Abgeordnete fordert einheitliche europäische Regeln für Drohnen - Gesetzesvorschlag folgt am 2. Dezember

Utl.: EU-Abgeordnete fordert einheitliche europäische Regeln
für Drohnen - Gesetzesvorschlag folgt am 2. Dezember =

Brüssel, 15. September 2015 (ÖVP-PD) Die ÖVP-EU-Abgeordnete
Claudia Schmidt fordert einheitliche europäische Regeln für
Drohnen. "Die zivile Nutzung von Drohnen nimmt von Tag zu Tag
zu. Ebenso schnell ändern sich technische Möglichkeiten und
Produkte. Das wird mittel- bis langfristig auch unser
Einkaufsverhalten verändern. Drohnen könnten einem das
Frühstück direkt liefern. Obst, Milch und Eier wären frischer
als im Supermarkt. Hilfsgüter und Medikamente würden
schneller, sicherer und effizienter in Krisengebiete gebracht
werden. Auch könnten Drohnen in Kriegsgebieten von
Journalisten zur Berichterstattung eingesetzt werden, ohne ihr
eigenes Leben aufs Spiel zu setzen", so Schmidt heute
anlässlich der Abstimmung des Transportausschusses des EU-
Parlaments zum sicheren Einsatz von Drohnen. ****

Schmidt verweist darauf, dass Drohnen schon jetzt in der
Landwirtschaft zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.
"Sie können ganze Felder automatisch abfliegen, ohne dass sie
jemand steuert und Schädlinge effizient bekämpfen. Ebenso
können Rehe oder Wildschweine mit diesen Flugkörpern auf
Agrarfeldern frühzeitig ausgemacht und deren Position an
nahegelegene Erntemaschinen per Funk gesendet werden. Die
Maschinen halten dann vor diesen Stellen an und die Tiere
können rechtzeitig aus den Gefahrgebieten herausgebracht
werden. In Zukunft werden Drohnen noch mehr mit ihrer Umwelt
interagieren", erklärt die Europaparlamentarierin.

Der Internetversandhändler Amazon hatte vor mehr als einem
Jahr bekannt gegeben, Drohnen für die Paketzustellung zu
entwickeln. Auch Google plant, in diesen Markt zu investieren.
Amazon will dadurch die Zustellzeit von 24 Stunden auf 30
Minuten senken, bei Google spricht man sogar von Zeiten unter
fünf Minuten. "Trotz der technologischen und finanziellen
Potenz der beiden amerikanischen Konzerne ist doch Europa
Weltmarkführer bei der Herstellung von Drohnen. Mit Schiebel
gibt es auch eine österreichische Firma, die an der Spitze
mitmischt. Wenn wir europäische Regeln und Standards
definieren, schaffen wir die Grundlage für eine weitere
Expansion und europäische Standards werden exportiert. Die USA
hinken bisher nach", so Schmidt.

Die neuen EU-weiten Regeln für Drohnen sollen gleichzeitig
Innovationen möglich machen und auch Flugsicherheit
gewährleisten. "Sicherheit und Privatsphäre haben ausdrücklich
Vorrang. Drohnen müssen genauso sicher sein wie andere
Flugzeuge. Wir wollen die Bürger auch vor allzu neugierigen
fliegenden Augen schützen. Drohnen-Missbrauch durch
Terroristen und Kriminelle muss ganz klar verhindert werden.
In erster Linie sollen aber die Chancen des Zukunftsmarktes
gehoben werden", so die ÖVP-Abgeordnete.

Rückfragen:
Mag. Claudia Schmidt MEP, Tel.: +32-2-2845181,
claudia.schmidt@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu

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