• 14.09.2015, 15:41:39
  • /
  • OTS0184 OTW0184

LR Benger fordert sofortige Grenzkontrollen

Drohender Asylstrom über Kärntens Grenzen: Grenzkontrollen an allen Übergängen in Kärnten sofort notwendig, nicht erst, wenn Asyl-Chaos ausbricht

Utl.: Drohender Asylstrom über Kärntens Grenzen: Grenzkontrollen an
allen Übergängen in Kärnten sofort notwendig, nicht erst, wenn
Asyl-Chaos ausbricht =

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der drohenden Verlagerung der
Asylströme an die Grenzen im Süden und Südosten Österreichs fordert
Kärntens VP-Chef Christian Benger die Einführung sofortiger
Grenzkontrollen. "Alle Experten sind sich einig, dass sich die
Flüchtlingsströme von Ungarn nach Österreich nun in den Süden und
Südosten Österreichs verlagern werden. Sofortige Grenzkontrollen an
unseren Außengrenzen sollen auch eine präventive Wirkung haben",
fordert heute Benger.
Der Bund solle entsprechende Maßnahmen für umgehende Grenzkontrollen
in Kärnten treffen. Aber auch die Grenzen in der Steiermark und
weitere im Burgenland seien sofort und verstärkt zu kontrollieren.

"Ausrücken, wenn Chaos an den Grenzen herrscht und das Leid und die
Verunsicherung der Menschen damit noch vergrößert werden, ist zu spät
und vor allem unmenschlich", so Benger. Es gehe auch um die Kärntner
Bevölkerung nicht alleine um die Flüchtlinge. "Schutz und Sicherheit
sind Grundbedürfnisse - aber für alle", betont Benger. Die Polizei in
Kärnten sei laut Benger informiert und stehe bereit.

Weiters sei nach Bengers Meinung die unkontrollierte Einwanderung in
den Sozialstaat Österreich künftig verstärkt zu unterbinden. "Wir
müssen selbstkritisch sein. Warum gehören wir zu den
Lieblingszielländern?! Wir gelten als Sozialschlaraffenland", betont
Benger. Er fordert daher weniger Sozialleistungen, dafür mehr
Sachleistungen, um der humanitären Verpflichtung nach zu kommen.
Andere Bundesländer zeigen es bereits vor. "Was Kärnten selbst regeln
kann, wird es tun müssen, in der Verantwortung dem Land und den
Menschen gegenüber", weist Benger. Selbstverständlich aber müssen
Sachleistungen für die Asylwerber bereitgestellt werden.

Weiters trete Benger für einen befristeten Asylstatus ein. "Wir
werden es weder personell, noch organisatorisch oder finanziell auf
Dauer schaffen. Dem müssen wir ins Auge schauen und entsprechend
agieren", ist Benger überzeugt.
Doch müssen in Anbetracht der drastischen und vor allem chaotischen
Entwicklungen Brüssel endlich aufwachen. "Brüssel kümmert sich um die
Krümmung von Bananen, aber in der Asylfrage waren bis dato nur
Schön-Wetter-Reden zu hören. Es ist Zeit für Taten - im Sinne der
Europäer und im Sinne der Flüchtlinge. Chaos fällt allen auf den
Kopf", so Benger.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel