Razborcan: Ja zu Verwaltungsreform – aber Gerichtsbezirk Schwechat muss erhalten bleiben

BH-Außenstelle in Schwechat darf keinesfalls geschlossen werden

St. Pölten (OTS) - "Wir begrüßen die Verwaltungsreform, die jetzt mit der Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung gestartet wurde und gehen davon aus, dass das nur der erste Schritt einer umfassenden Reform sein kann", erklärt der SPÖ-Bezirksvorsitzende in Schwechat, LAbg. Gerhard Razborcan. Es sei nur bedauerlich, dass dieser Schritt gesetzt wurde, ohne die betroffenen Gemeinden und politischen Mitbewerber zu informieren, sagt Razborcan: "Ich bin mir sicher, dass die Gemeinden diese Entscheidung mitgetragen hätten - aber diese vorher abzusprechen hätte Sinn gemacht, um die Akzeptanz für diesen Schritt bei den BürgerInnen zu erhöhen." Er fordert, dass die Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft in Schwechat unbedingt erhalten bleiben muss.

Die SPÖ habe sich stets klar für eine Auflösung des Verwaltungsbezirkes Wien-Umgebung ausgesprochen und für eine sinnvolle Aufteilung dieses geografischen Flickwerkes, erklärt der Landtagsabgeordnete: "Allerdings fordern die SozialdemokratInnen in den 13 Gemeinden (von denen neun sozialdemokratische BürgermeisterInnen haben), die zum Gerichtsbezirkes Schwechat gehören, einstimmig, dass es zu keiner Zerschlagung dieser Einheit kommen darf." Razborcan schlägt vor, dass diese mit den Gemeinden im Bezirk Bruck an der Leitha zu einer Verwaltungseinheit "Schwechat -Bruck" zusammengelegt werden. "Andernfalls zweifeln wir das Einsparungspotential dieser Verwaltungsreform an - denn es wären auch beispielsweise Schulsprengel, Zuständigkeiten der Krankenhäuser, Abwasser- und Abfallwirtschaftsverband von der Änderung der Verwaltungsbezirke betroffen", erklärt Razborcan.

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