• 12.09.2015, 09:55:28
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Bürgermeister Häupl unterwegs: Rauchende Köpfe und ein Plaudertascherl

Der Bürgermeister am Forschungsfest am Naschmarkt und am Feuerwehrfest Am Hof

Bürgermeister Michael Häupl mit Besuchern des
Feuerwehrfestes Am Hof, im Hintergrund links SP-Landesparteisekretär
Georg Niedermühlbichler

Utl.: Der Bürgermeister am Forschungsfest am Naschmarkt und am
Feuerwehrfest Am Hof =

Wien (OTS/SPW) - Virtuelles Fallschirmspringen, schwimmende
Solarzellen oder ein Mondlandemodul - das alles, und noch viel mehr,
gibt es beim Wiener Forschungsfest beim Naschmarkt zu sehen.
Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Renate Brauner
testeten am Freitag bereits die vielen Mitmach-Stationen. Für den
Bürgermeister steht fest: "Wir müssen in Forschung und den
Forschungsstandort Wien investieren, damit sichern wir die Zukunft
unserer Kinder und Enkerln." Vorbei sei die Zeit der rauchenden
Schlote, nun gehe es um Innovationen und rauchende Köpfe. "Wir
entwickeln uns immer mehr zu einer wissensbasierten Ökonomie und
diese hängt auch von der Bildungskarriere der Kinder ab", so Häupl
bei der Eröffnung. Dieser Bildungsweg beginne bereits im Kindergarten
und führe über die Volksschule zu ganztägigen Schulformen wie der
Gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen, deren Ausbau von der SPÖ
Wien gefördert werde. "Hier muss man den Zusammenhang sehen: Wir
arbeiten hier am Wohl der Kinder und zugleich auch an unserem
Wohlstand", so der Bürgermeister.****

40 Austellerinnen und Aussteller präsentieren dieses Wochenende ihre
Weltneuheiten und Innovationen - alle "made in Vienna". Das Wiener
Forschungsfest ist eine Initiative von Vizebürgermeisterin Renate
Brauner: "Ich bin immer wieder begeistert von der Vielfalt an
innovativen Ideen, die in Wien entwickelt werden. Über 40.000
Menschen arbeiten im Bereich Forschung. Das sind hochwertige
Arbeitsplätze für heute, aber vor allem auch für die Zukunft",
betonte die Vizebürgermeisterin. "Die Anzahl der forschenden
Unternehmen hat sich in Wien in den letzten 15 Jahren mehr als
verdreifacht."

Neben den SPÖ-BezirksvorsteherInnen der Bezirke Margareten, Mariahilf
und Wieden - Susanne Schaefer-Wiery, Markus Rumelhart und Leopold
Plasch - freute sich auch der SPÖ Wien-Klubvorsitzende LAbg. Rudi
Schicker über den Start des Forschungsfests. Er betonte, dass das
Thema Innovation und Forschung beim studierten Biologen Michael Häupl
in den besten Händen sei. Seit dem ersten Forschungsfest im Jahr 2008
besuchten insgesamt rund 65.000 Interessierte die Veranstaltung.

Anschließend ging es weiter zum 25. Feuerwehrfest Am Hof. Gemeinsam
mit Landtagspräsident Harry Kopietz und Feuerwehrstadträtin Renate
Brauner eröffnete der Bürgermeister das beliebte Fest. Besonderer
Dank galt dem "K-Kreis" in Wien, dem einzigartigen Zusammenschluss
aus beruflichen und freiwilligen Einsatzorganisationen,
Magistratsabteilungen und Dienstleistungsunternehmen. Rund 16.000
MitarbeiterInnen stehen 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, im Dienste
der Sicherheit.

Vizebürgermeisterin Renate Brauner lobte die hervorragende
Zusammenarbeit: So habe Wien die "beste Berufsfeuerwehr der Welt" und
besonders in Zeiten wie diesen, wo es darum gehe, Menschen zu helfen,
zeige sich der besondere Einsatz und der Zusammenhalt. Das
unterstrich auch Bürgermeister Michael Häupl: "Wenn's ernst wird,
kann man sich auf euch alle verlassen! Und Wien hat eine lange
Tradition der Hilfe. Angefangen bei der Hilfe für geflohene Ungarn
vor den Panzern des Kommunismus bis zum Balkankrieg. Viele haben
Hilfe gebraucht, und sie haben sie bekommen!" So sei es
selbstverständlich, nun jenen Familien zu helfen, die vor den
Mörderbanden des IS auf der Flucht seien. Und eben weil ohne Wenn und
Aber geholfen werde, sei auch ein Fest wie dieses angebracht, denn
Wien erfülle seine Pflicht und moralische Aufgabe.

Bereits am späten Nachmittag besuchten viele Familien das Fest, denn
zu sehen und auszuprobieren gibt es vieles, seien es
Einsatzvorführungen der Berufsfeuerwehr oder eine Fahrzeugschau der
Einsatzorganisationen. Für viele junge BesucherInnen war auch der
Besuch des Bürgermeisters eine große Freude. Neben vielen Selfies
wurden unzählige kleine und größere Hände geschüttelt. Beliebt war
neben den Lebkuchen-Herzen des SPÖ Wien-Wahlkampfteams auch die
"Plaudertascherl"-Tasche einer Mitarbeiterin: Der Schriftzug gefiel
einer jungen Frau besonders gut. Kein Problem, auch dieses "Give
Away" wurde überreicht, woraufhin sich die Dame herzlichst bedankte:
"...und alles Gute für den 11. Oktober, sie haben es verdient, Herr
Bürgermeister!" (Schluss) nk

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