SPÖ Wien-Wahlauftakt 3 – Häupl: „Wir wollen diese Lichterstadt in die Zukunft führen!“

Bürgermeister richtet bei Wahlauftakt Appell an die Wienerinnen und Wiener: „Gebt uns möglichst viel Vertrauen, dann können wir unsere Projekte auch Eins zu Eins umsetzen!“

Wien (OTS/SPW) - "Bildung, Wissenschaft und Forschung sind von ganz entscheidender Bedeutung. Dabei geht es auch um die Entwicklung hin zu einer wissensbassierten Ökonomie, und zwar bis hinunter zu den kleinsten Betrieben, die in Nischen hervorragende Produkte erzeugen", betonte der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl am Donnerstag beim Wahlauftakt der Wiener SPÖ in der Wiener Messe. Dafür brauche es "vernünftige nachvollziehbare Bildungskarrieren" der Kinder. Darum sei der Kindergarten in Wien keine Kindergarten-Garderobe, sondern erste Bildungseinrichtung. Bürgermeister Michael Häupl betonte hierzu, dass der beitragsfreie Kindergarten essentiell sei: "Weil Bildungseinrichtungen einen sozial barrierefreien Zugang für alle haben sollen, das ist unser Zugang!"****

So sei auch der Übergang vom Kindergarten zur Volksschule wichtig. Häupl begrüße das verpflichtende Kindergarten-Jahr und forderte ein zweites verpflichtendes Jahr, denn "das ist nützlich für unsere Kinder". Genauso sinnvoll sei die Gemeinsame Schule der 6 bis 14-Jährigen im Anschluss an die Unterstufe, und erinnerte die ÖVP daran: " Über 80 Prozent der Wienerinnen und Wiener haben sich bei der Wiener Volksbefragung für die Gemeinsame Schule ausgesprochen. Diese Schulform ist gut für die Kinder und gut für die Eltern!". In diesem Zusammenhang sei auch die fast 80-prozentige Erwerbsquote für Frauen kein Zufall: "Diese österreichweit höchste Quote wird durch solche Maßnahmen ermöglicht". An die reaktionären Kräfte in der ÖVP richtet Häupl den Appell: "Wenn ihr weiter in der Schule des 19. Jahrhunderts sitzen wollt, dann bleibt dort sitzen. Aber lasst uns unsere Kinder in die Schule des 21. Jahrhunderts führen, dort leben wir und das brauchen wir!"

Neben dem Bildungsbereich stelle sich die Sozialdemokratie auch den Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich. Denn die Qualität der Politik erkenne man am Umgang mit den Älteren. Hierbei könne man sich auf die SPÖ verlassen. "Wir haben den Pflegebereich mit dem Pflegekonzept auf neue Beine gestellt". In Wien gebe es bereits 11 kleinere Pflegewohnhäuser mit hervorragender Ausstattung, anstatt großer, anonymer Betreuungsstätten.

An die MitbewerberInnen richtet Häupl in diesem Zusammenhang aus:
"Nehmt ernst, was wir sagen, wir machen das, es findet statt!" Und an die Menschen in der Stadt: "Gebt uns möglichst viel Vertrauen, dann können wir unsere Projekte auch Eins zu Eins umsetzen!"

Zum Thema Kultur sei klar, dass die Kultur der Stadt ein Asset sei. "Wien ist Weltkultur-Hauptstadt! Das ist keine Frage. Aber es gehe um die Diversität der Kultur, um all die kulturellen Möglichkeiten, die es hier gibt", betonte Häupl, der festhielt: "Ich will nicht in einer Stadt leben, in der wir nur mehr deutsche Marschmusik hören müssen, das wäre mir zu wenig".

Einmal mehr stellte Häupl fest, dass jedes Zusammenleben, ob zwischen zwei Menschen in einer Partnerschaft, ob im Sportverein oder in der Familie, nur mit wechselseitigem Respekt und Rücksichtnahme für den anderen funktioniere. "Daher werde man gelegentlich auch mit einer Hausordnung regulieren müssen", so Häupl. Jedoch werden Respekt und Rücksichtnahme immer die Grundsteine für ein gutes Zusammenleben bleiben.

Viele inhaltliche Gründe beweisen, warum die SPÖ die FPÖ ausgrenzen müsse. Strache will Bürgermeister werden - dieser Wunsch werde ihm nicht erfüllt werden. Wollte er doch auch schon Bundespräsident oder Kanzler werden. "Ich frage mich ja, wann er Papst werden will!", kommentierte der Bürgermeister süffisant. Auch die Auseinandersetzung mit der ÖVP sei nicht einfacher. So verspreche ÖVP-Juraczka, 25.000 Arbeitsplätze zu schaffen. "Vor nicht allzu langer Zeit hat er noch erklärt, Politik schafft keine Arbeitsplätze, sondern die Wirtschaft".

Abschließend hielt Häupl fest: "Unsere VorgängerInnen haben bewiesen, was man aus dieser Stadt machen kann. Die Nazis haben ein zerstörtes Wien hinterlassen, das in den letzten 70 Jahren zu einer Lichter- und Glanzstadt aufgebaut wurde. Wir können es! Wir haben die Visionen davon, wie unsere Stadt aussehen soll: eine Stadt, die die Lebensqualität fortschreibt, die NobelpreisträgerInnen hervorbringt, eine Stadt, in der es sich fantastisch leben lässt! Wir wollen diese Lichterstadt in die Zukunft führen!"

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