• 10.09.2015, 14:37:36
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Mandl: Verwaltung zu reformieren heißt, Verantwortung zu übernehmen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Zuerst die Menschen, dann die Gremien, dann
die Strukturen", erklärt Lukas Mandl, Abgeordneter im Landtag für den
Bezirk Wien-Umgebung, der mit 1. Jänner 2017 in fünf anderen Bezirken
aufgehen soll, seine nächsten Schritte in der Begleitung und Beratung
der Gemeinden "für eine tolle Zukunft für die Menschen in unserer
Region".

"Heute gab Landeshauptmann Erwin Pröll den Weg frei für die
Umsetzung eines entscheidenden und hart erarbeiteten Schritts der
Verwaltungsreform: Es geht um die Umgliederung des Bezirks
Wien-Umgebung auf die benachbarten Bezirke. Das Ziel ist noch mehr
Bürgernähe in einer noch schlankeren Struktur", erklärt Mandl,
Abgeordneter für den Bezirk Wien-Umgebung und
Verwaltungsreform-Sprecher der Volkspartei Niederösterreich im
Landtag.

Sobald der Landtag die entsprechenden Beschlüsse gefasst hat tritt
die neue Struktur der Niederösterreichischen Bezirke im Umland von
Wien am 1. Jänner 2017 in Kraft. Die Stadtgemeinden Fischamend und
Schwechat sowie die Gemeinden Ebergassing, Gramatneusiedl, Himberg,
Klein-Neusiedl, Moosbrunn, Rauchenwarth, Schwadorf und Zwölfaxing
werden Teile des Bezirks Bruck. Die Gemeinden Lanzendorf,
Leopoldsdorf und Maria Lanzendorf werden Teile des Bezirks Mödling.
Klosterneuburg sowie die Gemeinden Gablitz und Mauerbach werden Teile
des Bezirks Tulln. Die Stadtgemeinden Pressbaum und Purkersdorf sowie
die Gemeinden Tullnerbach und Wolfsgraben werden Teile des Bezirks
St. Pölten. Die Stadtgemeinde Gerasdorf wird Teil des Bezirks
Gänserndorf.

Verwaltungsreform im eigenen Bereich, statt mit dem Finger auf
Andere zu zeigen

Mandl wird deutlich: "Viel und oft werden
Verwaltungsreform-Schritte verlangt. Fast immer wird mit dem Finger
auf Andere gezeigt, werden Reformen bei Anderen eingefordert. Mir war
und ist es ein Anliegen, dass wir es nicht so machen. Verwaltung zu
reformieren heißt, Verantwortung zu übernehmen - und zwar im eigenen
Bereich. So machen wir das. Und in den kommenden eineinhalb Jahren
werde ich die Gemeinden unseres alten Bezirks auf ihrem Weg in neue
Strukturen beraten und begleiten. Was wir hier tun, ist beispiellos,
und hoffentlich auch beispielgebend."

Reibungsloser Übergang für die Bürgerinnen und Bürger in den
Gemeinden

"Ich will einen reibungslosen Übergang schaffen. Die Interessen
der Gemeinden unseres Bezirks müssen gewahrt bleiben. Die Bedürfnisse
der Bürgerinnen und Bürger gehören modern und umfassend erfüllt", so
Mandl, der "zusammen mit den gewählten Spitzen der Gemeinden und mit
der Verwaltung in drei Schritten eine gute Zukunft möglich machen"
will:

Drei Schritte: Zuerst die Menschen, dann die Gremien, dann die
Strukturen

"Der erste Schritt ist, Menschen zu verbinden; der zweite Schritt,
Gremien zu vernetzen; der dritte Schritt, Strukturen zusammenzulegen.
Jeder Schritt kann und wird nur auf der Basis des Schritts davor
funktionieren", erläutert Mandl und verweist darauf, dass "der
gesamte Vorgang bisher beispiellos und für die Zukunft hoffentlich
beispielgebend" sei.

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