Mandl: Verwaltung zu reformieren heißt, Verantwortung zu übernehmen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Zuerst die Menschen, dann die Gremien, dann die Strukturen", erklärt Lukas Mandl, Abgeordneter im Landtag für den Bezirk Wien-Umgebung, der mit 1. Jänner 2017 in fünf anderen Bezirken aufgehen soll, seine nächsten Schritte in der Begleitung und Beratung der Gemeinden "für eine tolle Zukunft für die Menschen in unserer Region".

"Heute gab Landeshauptmann Erwin Pröll den Weg frei für die Umsetzung eines entscheidenden und hart erarbeiteten Schritts der Verwaltungsreform: Es geht um die Umgliederung des Bezirks Wien-Umgebung auf die benachbarten Bezirke. Das Ziel ist noch mehr Bürgernähe in einer noch schlankeren Struktur", erklärt Mandl, Abgeordneter für den Bezirk Wien-Umgebung und Verwaltungsreform-Sprecher der Volkspartei Niederösterreich im Landtag.

Sobald der Landtag die entsprechenden Beschlüsse gefasst hat tritt die neue Struktur der Niederösterreichischen Bezirke im Umland von Wien am 1. Jänner 2017 in Kraft. Die Stadtgemeinden Fischamend und Schwechat sowie die Gemeinden Ebergassing, Gramatneusiedl, Himberg, Klein-Neusiedl, Moosbrunn, Rauchenwarth, Schwadorf und Zwölfaxing werden Teile des Bezirks Bruck. Die Gemeinden Lanzendorf, Leopoldsdorf und Maria Lanzendorf werden Teile des Bezirks Mödling. Klosterneuburg sowie die Gemeinden Gablitz und Mauerbach werden Teile des Bezirks Tulln. Die Stadtgemeinden Pressbaum und Purkersdorf sowie die Gemeinden Tullnerbach und Wolfsgraben werden Teile des Bezirks St. Pölten. Die Stadtgemeinde Gerasdorf wird Teil des Bezirks Gänserndorf.

Verwaltungsreform im eigenen Bereich, statt mit dem Finger auf Andere zu zeigen

Mandl wird deutlich: "Viel und oft werden Verwaltungsreform-Schritte verlangt. Fast immer wird mit dem Finger auf Andere gezeigt, werden Reformen bei Anderen eingefordert. Mir war und ist es ein Anliegen, dass wir es nicht so machen. Verwaltung zu reformieren heißt, Verantwortung zu übernehmen - und zwar im eigenen Bereich. So machen wir das. Und in den kommenden eineinhalb Jahren werde ich die Gemeinden unseres alten Bezirks auf ihrem Weg in neue Strukturen beraten und begleiten. Was wir hier tun, ist beispiellos, und hoffentlich auch beispielgebend."

Reibungsloser Übergang für die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden

"Ich will einen reibungslosen Übergang schaffen. Die Interessen der Gemeinden unseres Bezirks müssen gewahrt bleiben. Die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger gehören modern und umfassend erfüllt", so Mandl, der "zusammen mit den gewählten Spitzen der Gemeinden und mit der Verwaltung in drei Schritten eine gute Zukunft möglich machen" will:

Drei Schritte: Zuerst die Menschen, dann die Gremien, dann die Strukturen

"Der erste Schritt ist, Menschen zu verbinden; der zweite Schritt, Gremien zu vernetzen; der dritte Schritt, Strukturen zusammenzulegen. Jeder Schritt kann und wird nur auf der Basis des Schritts davor funktionieren", erläutert Mandl und verweist darauf, dass "der gesamte Vorgang bisher beispiellos und für die Zukunft hoffentlich beispielgebend" sei.

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