- 10.09.2015, 10:59:48
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FP-Schock: Bilanz-Tricks? Anzeige gegen Flughafen Wien AG!
Brisante Insider-Informationen landeten auf den Schreibtischen der Finanzmarktaufsicht
Utl.: Brisante Insider-Informationen landeten auf den Schreibtischen
der Finanzmarktaufsicht =
Wien (OTS) - Verdacht auf Verletzung des Börsegesetzes, Missbrauch
der marktbeherrschenden Stellung und Verstoß gegen das
Flughafenbodenabfertigungsgesetz - die Anschuldigungen, die
schriftlich an Finanzmarktaufsicht, Bezirkshauptmannschaft
Wien-Umgebung und Bundeswettbewerbsbehörde ergingen, haben es in
sich. Kopien der Anzeige wurden den Hauptaktionären, dem Land
Niederösterreich und der Stadt Wien, übermittelt. Der
Geschäftsbereich "Abfertigungsdienste" soll nämlich der Flughafen
Wien AG im Jahr 2014 insgesamt 7.490 bestimmte Schlepp-Leistungen in
Rechnung gestellt haben - Leistungen, die in den Jahren zuvor nicht
erfolgt sein sollen und auch in den Planungen für 2015 nicht mehr
aufscheinen. Dies, so ein Insider, ist ein reiner Bilanz-Trick
gewesen, um dem Geschäftsbereich "Abfertigungsdienste" ein
ausgeglichenes Ergebnis zu ermöglichen und dadurch einen
siebenjährigen Handling-Vertrag mit der AUA nicht zu gefährden.
Dem Wiener FPÖ-Finanzexperten DDr. Eduard Schock scheinen die
Informationen plausibel: "Trotz der angeblich durchgeführten
Schlepp-Leistungen sollen die Treibstoff-Ausgaben in diesem Bereich
um 17,6 Prozent zurückgegangen sein. Das passt einfach nicht
zusammen." Auf eine entsprechende Anfrage der FPÖ im Gemeinderat gab
es die für die Wiener SPÖ üblichen unzureichenden Antworten. Kurz
gefasst: Geht uns nichts an und der Flughafen geht rechtlich gegen
die Vorwürfe vor. Schock: "Im Ressort von Finanz-Stadträtin Renate
Brauner geht es regelmäßig drunter und drüber und die Chefin erklärt
sich für unzuständig. Für Verfehlungen werden die Wienerinnen und
Wiener zur Kassa gebeten, die roten Günstlinge an den Schaltstellen
bleiben unbehelligt. Es wird höchste Zeit, dass ein Bürgermeister
Heinz-Christian Strache Ordnung in das Braunersche Chaos bringt und
künftig mit dem Geld der Bürger verantwortungsvoll gewirtschaftet
wird." (Schluss)
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