FP-Schock: Bilanz-Tricks? Anzeige gegen Flughafen Wien AG!

Brisante Insider-Informationen landeten auf den Schreibtischen der Finanzmarktaufsicht

Wien (OTS) - Verdacht auf Verletzung des Börsegesetzes, Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung und Verstoß gegen das Flughafenbodenabfertigungsgesetz - die Anschuldigungen, die schriftlich an Finanzmarktaufsicht, Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung und Bundeswettbewerbsbehörde ergingen, haben es in sich. Kopien der Anzeige wurden den Hauptaktionären, dem Land Niederösterreich und der Stadt Wien, übermittelt. Der Geschäftsbereich "Abfertigungsdienste" soll nämlich der Flughafen Wien AG im Jahr 2014 insgesamt 7.490 bestimmte Schlepp-Leistungen in Rechnung gestellt haben - Leistungen, die in den Jahren zuvor nicht erfolgt sein sollen und auch in den Planungen für 2015 nicht mehr aufscheinen. Dies, so ein Insider, ist ein reiner Bilanz-Trick gewesen, um dem Geschäftsbereich "Abfertigungsdienste" ein ausgeglichenes Ergebnis zu ermöglichen und dadurch einen siebenjährigen Handling-Vertrag mit der AUA nicht zu gefährden.

Dem Wiener FPÖ-Finanzexperten DDr. Eduard Schock scheinen die Informationen plausibel: "Trotz der angeblich durchgeführten Schlepp-Leistungen sollen die Treibstoff-Ausgaben in diesem Bereich um 17,6 Prozent zurückgegangen sein. Das passt einfach nicht zusammen." Auf eine entsprechende Anfrage der FPÖ im Gemeinderat gab es die für die Wiener SPÖ üblichen unzureichenden Antworten. Kurz gefasst: Geht uns nichts an und der Flughafen geht rechtlich gegen die Vorwürfe vor. Schock: "Im Ressort von Finanz-Stadträtin Renate Brauner geht es regelmäßig drunter und drüber und die Chefin erklärt sich für unzuständig. Für Verfehlungen werden die Wienerinnen und Wiener zur Kassa gebeten, die roten Günstlinge an den Schaltstellen bleiben unbehelligt. Es wird höchste Zeit, dass ein Bürgermeister Heinz-Christian Strache Ordnung in das Braunersche Chaos bringt und künftig mit dem Geld der Bürger verantwortungsvoll gewirtschaftet wird." (Schluss)

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