• 08.09.2015, 14:44:19
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Heinisch-Hosek & Oxonitsch: „Qualifikation und Basisbildung sind Schlüssel für erfolgreiche Zukunft!“

Wien (OTS) - Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek besuchte heute
anlässlich des Weltalphabetisierungstages gemeinsam mit Stadtrat
Christian Oxonitsch die Volkshochschule Ottakring, um auf die
Wichtigkeit von Bildungsangeboten zur Basisbildung aufmerksam zu
machen.

17,1% der österreichischen Bevölkerung - ungefähr eine Million
Menschen - verfügen laut OECD Studie PIAAC aus dem Jahr 2013 über
eine niedrige Lesekompetenz. Davon können ca. 105.000 Personen nicht
lesen und schreiben. Der Weltalphabetisierungstag macht darauf
aufmerksam, dass Lese- und Schreibkenntnisse in unserer Gesellschaft
nicht selbstverständlich sind und Analphabetismus ein vielschichtiges
Problem darstellt.

"Ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse sind die Basis für ein
selbstbestimmtes Leben. Umso wichtiger ist es, das Thema
Analphabetismus zu enttabuisieren und mit gezielten,
niedrigschwelligen Bildungsangeboten die Teilhabechance in der
Gesellschaft und am Arbeitsmarkt zu erhöhen", so Bildungsministerin
Gabriele Heinisch-Hosek.

"Angebote für Alphabetisierung oder das Nachholen von
Pflichtschulabschlüssen werden sehr gut angenommen und stark
genutzt", betont Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. "Allein
an der VHS Wien haben seit 2012 rund 1.100 TeilnehmerInnen kostenlos
die Pflichtschulabschlusslehrgänge besucht und ca. 3.300 Menschen an
Basisbildungs- und Alphabetisierungs-Kursen teilgenommen. Diese Zahl
zeigt, wie wertvoll dieser Service für die Menschen in Wien und ganz
Österreich ist. Qualifikation ist der Schlüssel für eine erfolgreiche
Zukunft und auch ein wesentlicher Schwerpunkt auf Wiener
Landesebene." ****

Ausbau der Initiative Erwachsenenbildung
Das BMBF setzt seit Jahren Initiativen, um Personen mit
Basisbildungsbedarf zu fördern und damit der Tabuisierung in der
Gesellschaft entgegenzuwirken. "Der Erfolg von Angeboten, wie die
2012 implementierte Initiative Erwachsenenbildung, zeigen den Bedarf
und die Notwendigkeit, Bildungsabschlüsse nachzuholen. Wir werden das
erfolgreiche Programm daher in den Jahren 2015 bis 2017 weiter
ausbauen", so Heinisch-Hosek weiter.

Die Initiative Erwachsenenbildung ist ein Förderprogramm, das
bundesweit kostenlose Bildungsangebote in den Programmbereichen
Basisbildung und Nachholen des Pflichtschulabschlusses bereitstellt.
Die bundesweit einheitlichen Anforderungen und Qualitätsstandards
sorgen für eine weitergehende Professionalisierung in der
Erwachsenenbildung. Dies zeigt sich am großen Erfolg der ersten
Programmperiode: Von 2012 bis 2014 wurden insgesamt 54,6 Mio. Euro
zur Verfügung gestellt. 50 Erwachsenenbildungseinrichtungen boten
mehr als 100 Kurse mit rund 23.000 Kursplätzen in ganz Österreich
an. 2015 bis 2017 verdoppeln die Mittel des Europäischen Sozialfonds
die Mittel im Programmbereich Basisbildung und bieten somit noch mehr
Personen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu verbessern.
Interessierte erhalten in den Bildungsberatungsstellen der
Bundesländer Informationen zu Bildungsangeboten in ihrer Region. Eine
Übersicht aller Beratungsmöglichkeiten stellt die Bildungsinfo auf
der Website www.erwachsenenbildung.at bereit.

Fotos stehen unter http://bdb.bmbf.gv.at/BilderSet/343 mit dem
Copyright BKA/Regina Aigner, zur Verfügung.

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