- 08.09.2015, 12:08:56
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FPÖ-Bösch: Keine Abenteuer mit dem Bundesheer
"Minister Klug wäre besser beraten, die Struktur des österreichischen Bundesheeres nicht zu zerrütten, bevor er neue Auslandseinsätze plant"
Utl.: "Minister Klug wäre besser beraten, die Struktur des
österreichischen Bundesheeres nicht zu zerrütten, bevor er
neue Auslandseinsätze plant" =
Wien (OTS) - In Beantwortung der Aussagen des Bundesministers Klug in
Bezug auf den geplanten Auslandseinsatz des österreichischen
Bundesheeres in Syrien stellt der Obmann des
Landesverteidigungsausschusses und freiheitliche Wehrsprecher NAbg.
Dr. Reinhard E. Bösch fest, dass das österreichische Bundesheer durch
die Politik der jetzigen Bundesregierung in seiner Struktur derart
gefährdet werde, dass an einen solchen Einsatz im Moment genauso
wenig zu denken sei wie an einen effizienten Einsatz des Bundesheeres
an der Staatsgrenze.
Durch die Schließung vieler Garnisonsorte und die Auflösung von
Verbänden, die mangelhafte Ausrüstung, vor allem was die Fahrzeuge
anbelangt, wäre das österreichische Bundesheer derzeit über die
aktuell geleisteten Auslandseinsätze hinaus nicht in der Lage, neue
Truppen aufzustellen, so Bösch. Diese Strukturzerrüttung des
österreichischen Bundesheeres und die damit einhergehende Gefährdung
der Sicherheit unserer Bevölkerung folge nämlich, so Bösch weiter,
nicht einem Reformziel, sondern sei ein verantwortungsloses
Kaputtsparen durch die derzeitige Bundesregierung.Genauso wenig fände
sich ausreichend Personal und Material, um einen Assistenzeinsatz zur
Sicherung der österreichischen Staatsgrenze wie in den 90er Jahren zu
organisieren. Die Bundesregierung müsse zudem bedenken, dass die
Neutralität Österreichs selbstverständlich gelte und ein solcher
Auslandseinsatz ohne UNO-Mandat undenkbar sei.
Bösch fordert Bundesminister Klug auf, die Demontage des
österreichischen Bundesheeres zu beenden, damit das Bundesheer wieder
einsatzfähig werde.
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