• 08.09.2015, 11:29:30
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Leitl: Export-Halbjahresbilanz positiv – Handelsbilanzdefizit halbiert

Ausfuhrplus im ersten Halbjahr 1,4 Prozent - stärkste Exportzuwächse unter anderem nach Amerika und in die MOEL-Staaten

Utl.: Ausfuhrplus im ersten Halbjahr 1,4 Prozent - stärkste
Exportzuwächse unter anderem nach Amerika und in die
MOEL-Staaten =

Wien (OTS) - "Österreichs Exportwirtschaft konnte sich im ersten
Halbjahr trotz schwierigerer globaler Rahmenbedingungen behaupten.
Das Handelsbilanzdefizit hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres von 1,6 Milliarden Euro auf 0,9 Milliarden Euro fast
halbiert", bilanziert Christoph Leitl, Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der heute von der
Statistik Austria veröffentlichten Außenhandelszahlen für das erste
Halbjahr 2015. Die Exporte legten in den ersten sechs Monaten des
laufenden Jahres um 1,4 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro zu, während
die Importsteigerung 0,2 Prozent auf 65,2 Milliarden Euro betrug.

"Besonders erfreulich - und auch gleichzeitig eine Bestätigung der
Exportförderstrategien im Rahmen der gemeinsamen
Internationalisierungsoffensive go-international der
Wirtschaftskammer und des Wirtschaftsministeriums - ist die mehr als
überdurchschnittliche Entwicklung unserer Ausfuhren in
Überseedestinationen, insbesondere in Richtung Amerika mit 15
Prozent", so Leitl. Besonders die USA (Exportzuwachs +19,6%) und
Mexiko (+25,7%) entwickeln sich als regelrechte Magneten für Waren
"Made in Austria". Auch die Ausfuhren in die so genannten
MOEL-Staaten legten mit +6,6% wieder ordentlich zu.

Einzelne Länder in Übersee mit besonders guten Exportentwicklungen
sind neben den USA und Mexiko etwa Brasilien (+5,8%), VAE (+12,5%),
Indien (+12%), Korea (+6%), Taiwan (+19,9%), Ägypten (+26,2%), Iran
(+31,3%) oder Israel (+22,4%). Die Ausfuhren nach China gingen im
ersten Halbjahr um -3,3% zurück, nach Hongkong legten sie indes um
+8,8% zu. Innerhalb Europas stechen unter anderem folgende Länder in
der Halbjahres-Exportstatistik besonders positiv hervor:
Großbritannien (+5%), Spanien (+13,5%), Polen (+15,2%), Tschechische
Republik (+4,2%), Rumänien (+8,7%), Slowenien (+6%), Kroatien
(+16,7%), Serbien (+14,9%), die Schweiz (+5,9%) oder die Türkei
(+8,2%). Die Ausfuhren nach Deutschland legten leicht um +0,8% zu.
Die Exporte nach Russland und in die Ukraine sind um -37,4% bzw.
-50,3% eingebrochen. (PWK666/BS)

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