Pressegespräch: GDI-Dämmstoffstatistik 2014 zeigt Minus

Sinkende Dämmstoffmengen fehlen zur Unterstützung der Klimaziele.

Österreich (OTS) - Sehr geehrte Damen und Herren!

Die aktuell wieder fortgesetzte GDI-Dämmstoffstatistik 2014 zeigt einen Abwärtstrend des Österreichischen Dämmstoffmarktes. Der im europäischen Vergleich vormalige Musterschüler rutscht 2014 erstmals mengenmäßig unter das Jahresvolumen 2008. Energieeffiziente Gebäudetechnologie made in Austria gehört zur Weltspitze. Dem entsprechend hoch war auch bisher der pro Kopf Verbrauch an Wärmedämmung in Österreich. Die anhaltende Konjunktur-Schwäche, strukturelle Faktoren, wie die noch immer fehlende Zweckwidmung von Wohnbaufördermitteln sowie die hohen Baukosten, wie Grundstückskosten in Österreich, haben jetzt auch den Dämmstoffmarkt geschwächt. Die Auswirkungen reichen allerdings auch in andere Bereiche: Eine wesentliche Säulen zur Erreichung der Energie- und Klimaziele 2020 ist ein gut gedämmter energieeffizienter Gebäudebereich. D.h., jeder Kubikmeter Dämmung weniger bedeutet auch weniger Energie- und CO2-Einsparungen - die Menge des Dämmstoffmarktes spiegelt in gewisser Weise die Abweichung vom Zielerreichungspfad für die 2020er Ziele wider. Was jetzt gefragt ist, sind rasche Konjunktur- und Strukturmaßnahmen. Der Zukauf von Verschmutzungsrechten (im Volksmund "Strafzahlungen")bei einer neuerlichen Zielverfehlung (Kiotoziele) ist gesamtwirtschaftlich unwirksam - die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm vereinbarten Wohnbau-Maßnahmen würde gerade jetzt gesamtwirtschaftlich Sinn machen.

Die GDI-Geschäftsführung wird die aktuelle GDI-Dämmstoffstatistik vorstellen, die Entwicklung des Dämmstoffmarktes und Ursachen des Mengeneinbruchs beschreiben sowie Lösungsvorschläge zur Konjunkturstütztung und zu Klimazielen präsentieren. Danach stehen Ihnen die Vertreter des GDI Vorstandes und die Geschäftsführung für Fragen zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und ersuchen um Ihre Anmeldung zum Pressegespräch per E-Mail an jany@gdi.at oder telefonisch unter 0676 426 00 44.

Herzlichst
Mag. Franz Roland Jany
GDI Geschäftsführer

Pressegespräch: GDI-Dämmstoffstatistik 2014 zeigt Minus

Gesprächspartner:
GDI Vorstandsmitglieder KR Franz Hartmann (Vorsitzender), Mag.
Roland Hebbel, GF Udo Klamminger, GF Peter Schmid
GDI Geschäftsführer Mag. Franz Roland Jany

Datum: 10.9.2015, um 09:30 Uhr

Ort:
Agentur "Wahrheit" Tür 8
Kantgasse 3, 1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Franz Roland Jany
GDI, Gemeinschaft Dämmstoff Industrie
Mariahilfer Straße 123/3, 1060 Wien
Telefon +43 (0) 504 57 71 Fax: DW 20; Handy: 0676 426 0044;
E-mail: jany@gdi.at; www.gdi.at

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