- 07.09.2015, 11:00:01
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Mehr Straßenbahnen für die Leopoldstadt und die Brigittenau
SPÖ Wien präsentiert Straßenbahnkonzept für den 2. und 20. Bezirk
Utl.: SPÖ Wien präsentiert Straßenbahnkonzept für den 2. und 20.
Bezirk =
Wien (OTS/SPW-K) - Die Wiener Öffi-Stadträtin, Vizebürgermeisterin
Mag.a Renate Brauner, präsentierte heute, Montag, gemeinsam mit den
Bezirksvorstehern Karlheinz Hora (Leopoldstadt) und Hannes Derfler
(Brigittenau) die Pläne der Wiener SPÖ für den 2. und 20. Bezirk.
Die Stadtentwicklungsgebiete im ehemaligen Nordbahnhof- und
Nordwestbahnhofgelände sollen demnach in den kommenden Jahren durch
den Ausbau von Straßenbahnen optimal an das Wiener Öffi-Netz
angebunden werden. Das Straßenbahnpaket umfasst neben der
Verlängerung der Linie O eine neue Linienführung der Linie 33 sowie
eine neue Straßenbahnlinie 36. Das Paket soll aus den Mitteln des
rund 400 Millionen Euro schweren Straßenbahnpakets, das Wien im
vergangenen Jahr grundsätzlich beschlossen hat, finanziert werden.
"Am Gelände des ehemaligen Nordbahnhofs und Nordwestbahnhofs kann man
unserer Stadt in den nächsten Jahren förmlich beim Wachsen zusehen.
Nun wollen wir diese Stadtteile optimal erschließen und setzen dabei
auf die Straßenbahn. Bereits jetzt verfügt Wien über das sechstgrößte
Straßenbahnnetz der Welt, eine Erfolgsgeschichte, die wir in den
kommenden Jahren weiter fortsetzen werden", so Renate Brauner.
Die neuen Linien bieten den künftigen BewohnerInnen und
ArbeitnehmerInnen optimale Verknüpfungen zwischen U-Bahn,
Straßenbahn, S-Bahn und Bus. Geht es nach der Wiener SPÖ, dann soll
das Konzept nach der Wahl zügig umgesetzt werden.
Verlängerung der Linie O bis Friedrich Engels Platz in 2
Stufen=
Das von den beiden Bezirksvorstehern Hora und Derfler erarbeitete
Konzept sieht vor, dass in einem ersten Schritt die Linie O von der
bisherigen Endstelle Praterstern über die Nordbahnstraße über Am
Tabor, Bruno-Marek-Allee in das Zentrum des Stadtentwicklungsgebiets
Nordbahnhof verlängert wird. "Neben der U1 und dem 11A somit eine
wertvolle Straßenbahnanbindung für den Nordbahnhof, die wir für die
10.000 neuen Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätze, die auf diesem
Gebiet bis 2025 entstehen, auch brauchen", sagt Karlheinz Hora. Diese
Ausbaustufe soll bereits bis 2018 fertiggestellt und in Betrieb
genommen werden.
Danach soll der O-Wagen über die Rebhanngasse im zweiten Bezirk bis
zum Friedrich-Engels-Platz verlängert werden, womit eine nahtlose
Bim-Verbindung zwischen der Leopoldstadt und der Brigittenau
geschaffen wird. Von dem Ausbau profitiert daher insbesondere auch
die Brigittenau: "Die Verlängerung der Linio O bringt damit auch eine
bessere Anbindung auf der Engerthstraße", ergänzt Hannes Derfler.
Außerdem verknüpfen die Straßenbahnlinien die neuen
Stadtentwicklungsgebiete mit den umliegenden Stadtteilen.
Neue Linienführung für den 33er macht Platz für eine neue
Linie 36=
"Auf dem Areal des ehemaligen Nordwestbahnhofs werden bis zum Jahr
2025 zahlreiche Wohnungs- und Arbeitsplätze entstehen", so Derfler.
Um auch diesen neuen Stadtteil optimal anzubinden, sieht das Konzept
vor, den 33er direkt in den Nordwestbahnhof hinein zu führen: Vom
Wallensteinplatz fährt er daher nicht wie bisher über die Jägerstraße
in den Norden, sondern direkt durch das Nordwestbahnviertel zur neuen
Endhaltestelle Leystraße.
Das macht wiederum Platz für eine neue Linie 36, die künftig die
Brigittenau mit der Innenstadt verbindet. Vom Friedrich-Engels-Platz
wird der 36er auf der Trasse des bisherigen 33ers bis zum
Wallensteinplatz fahren, von dort über den Franz-Josefs-Bahnhof bis
zur Endhaltestelle Börse. Durch die Verlängerung der
Straßenbahnlinien erhalten beide Stadtentwicklungsgebiete einen
Anschluss an die U4, beim Arne-Carlson-Park an die künftige U5 sowie
eine Direktverbindung Richtung Alsergrund und Josefstadt.
Die Inbetriebnahme der neuen Route des 33ers und des 36ers soll,
abhängig vom Entwicklungstempo am Nordwestbahnhof, zwischen 2020 und
2025 erfolgen.
Grafiken und weiterführende Informationen:
http://rathausklub.spoe.at/strassenbahnpaket
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