- 07.09.2015, 09:00:01
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Fischer im Iran auf den Spuren von Waldheim
Handshake mit Holocaustleugner – Finanzierung des Terrors – STOP THE BOMB verurteilt Geschäftsreise von BP, Mitterlehner, Kurz und WKÖ
Utl.: Handshake mit Holocaustleugner – Finanzierung des Terrors –
STOP THE BOMB verurteilt Geschäftsreise von BP, Mitterlehner,
Kurz und WKÖ =
Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB übt erneut scharfe Kritik an
der heute beginnenden Iran-Reise von Bundespräsident Heinz Fischer,
Außenminister Sebastian Kurz, Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl: "1991 war es der
österreichische Bundespräsident mit Wehrmachtsvergangenheit Kurt
Waldheim, der als erstes westliches Staatsoberhaupt nach der
islamischen Revolution in den Iran reiste. Nun ist es ausgerechnet
der seinem Selbstverständnis nach antifaschistische Heinz Fischer,
der als erstes europäisches Staatsoberhaupt seit 2004 der
antisemitischen Ajatollah-Diktatur seine Aufwartung macht",
konstatiert der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB, Stephan
Grigat. "Der oberste Führer Ali Khamenei, dem Fischer morgen die Hand
schütteln wird, droht bis zum heutigen Tag dem jüdischen Staat ganz
offen mit der Vernichtung und leugnet den Holocaust. Wollte der
Bundespräsident ernsthaft etwas zur Verbesserung der Situation im
Iran beitragen, könnte er jederzeit exiliranische Oppositionelle in
die Wiener Hofburg einladen. Wer aber mit einer großen
Wirtschaftsdelegation im Schlepptau zu den Machthabern in Teheran
pilgert, legitimiert die Politik des iranischen Regimes", so Grigat.
Der Sprecher von STOP THE BOMB, Stefan Schaden, warnt vor der
Finanzierung des iranischen Staatsterrorismus: "Andritz, OMV,
Lenzing, Raiffeisen, Erste Bank und die über 100 weiteren
mitreisenden Firmen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, die
brutale Unterdrückung der iranischen Bevölkerung und die Finanzierung
von islamistischen Terrororganisationen wie Hamas oder Hisbollah
direkt zu unterstützen. Wer mit dem Regime Geschäfte treibt,
finanziert die iranischen Revolutionswächter, die große Teile des
Außenhandels ebenso unter ihrer Kontrolle haben wie das Atom- und
Raketenprogramm."
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