- 06.09.2015, 11:59:38
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Schmid: Mit Konjunkturpaket Österreichs Wirtschaft wieder in Schwung bringen
Regierung arbeitet an Konjunkturpaket – Konjunktur ankurbeln mittels Steuerreform, Wohnbau, Inflationsbremse
Utl.: Regierung arbeitet an Konjunkturpaket – Konjunktur ankurbeln
mittels Steuerreform, Wohnbau, Inflationsbremse =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid begrüßt,
dass die Regierung derzeit ein Konjunkturpaket schnürt, um die
österreichische Wirtschaft anzukurbeln. "Österreich hat die
Wirtschafts- und Finanzkrise besser gemeistert als die meisten
anderen Länder der Eurozone, aber wir haben diese Krise noch nicht
überstanden. Gerade in Österreich ist das Wachstum
unterdurchschnittlich", erklärt Schmid die Notwendigkeit
konjunktursteigernder Maßnahmen. "Sorgen wir dafür, dass die
österreichische Wirtschaft vom unteren ins oberste Drittel im
EU-Vergleich kommt." Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist "ein
wesentlicher Beitrag dazu die Steuerreform, die auf unsere Initiative
beschlossen wurde und die im Jänner in Kraft treten wird. Durch die
Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen - für ein Monatsbrutto von
2.100 Euro wird ein jährliches Plus von 900 Euro herausschauen -
stärken wir die Kaufkraft um rund 850 Mio. Euro im Jahr. Mehr
Kaufkraft bedeutet mehr Wachstum und mehr Beschäftigung für
Österreich." ****
"Am effektivsten ist ein solches Konjunkturpaket, wenn es möglichst
breit gefächert ist und an vielen Hebeln ansetzt", so Schmid am
Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. In die gleiche Kerbe wie die
Entlastung kleinerer Einkommen durch die Steuerreform schlage etwa
eine sogenannte "Inflationsbremse" für Lebensmittel und Mieten, denn
dass die Preistreiber Lebensmittel und Wohnen für Bezieher niedriger
Einkommen einen größeren Anteil ausmachen als für jene mit höheren
Einkommen, dämpfe das Wachstum. "Niedrigverdiener verwenden von ihrem
Einkommen prozentuell mehr für Konsum. Wenn es genau in diesen
Bereichen Preissteigerungen gibt, vermindert das Konsum und auch
Wachstum", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Entsprechende Maßnahmen
seien schon im Regierungsprogramm vereinbart.
Auch der Ausbau des Stromnetzes oder die Umsetzung eines fast sechs
Mrd. Euro schweren Wohnbaupakets, das rund 30.000 Wohnungen und
20.000 Arbeitsplätze bringen soll, gehören zum Konjunkturpaket. "Wir
haben schon 2009, am Höhepunkt der Krise, bewiesen, dass
Konjunkturpakete wirken", so Schmid über den Einsatz dieses bewährten
Instruments. (Schluss) bj
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