Schönborn an ungarischer Grenze: Dank für "großartige Hilfe"

Kardinal Schönborn besuchte Flüchtlinge in Nova Rock-Halle und an Grenzübergang Nickelsdorf

Wien-Eisenstadt (KAP) - Tief bewegt zeigte sich Kardinal Christoph Schönborn von den Begegnungen mit ungarischen Flüchtlingen und Helfern am burgenländischen Grenzübergang bei Nickelsdorf. "Man sieht in den Gesichtern der Menschen die Erleichterung, dass sie hier angekommen sind und auch weiterreisen können", schilderte Schönborn seine Eindrücke am Samstagnachmittag gegenüber "Kathpress". Beeindruckt zeigte sich der Wiener Erzbischof außerdem von der "großartigen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung" und der Mitarbeiter von Caritas, Samariterbund und Rotem Kreuz.

Gegenüber der "Austria Presse Agentur" erklärte Schönborn außerdem:
"Ich glaube, der Schock war der Tod der 71 Flüchtlinge. Ich glaube, da haben sehr, sehr viele Menschen in unserem Land gemerkt, das (der Umgang mit den Flüchtlingen, Anm.) ist unerträglich. Bei vielen rührt sich einfach die elementare Menschlichkeit. Diese Leute haben genauso Ängste, Sorgen, Hoffnungen."

Der Wiener Erzbischof hatte zunächst die Nova Rock-Halle in Nickelsdorf besucht, wo rund 250 Flüchtlinge erstversorgt werden; im Anschluss hat er direkt den Grenzübergang besucht, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen und den persönlichen Kontakt mit den ankommenden Flüchtlingen zu suchen. Dort ist u.a. eine Caritas-Einsatzzentrale errichtet worden, um die unzähligen, zu Fuß ankommenden Flüchtlinge zu versorgen.

((ende)) HKL
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