SP-Kubik: Autofahrerbashing der Grünen ist reine Klientelpolitik

Praterstraße ist eine wesentliche Verkehrsader in der Leopoldstadt

Wien (OTS/SPW-K) - "Der Vorstoß der Grünen, die AutofahrerInnen weitestgehend von der Praterstraße zu verbannen, hört sich sehr romantisch an und ist auch plakativ, aber schlichtweg nicht machbar", sagt Gemeinderat Gerhard Kubik aus der Leopoldstadt. "So wie Loch Ness taucht immer vor einer Wahl die ominöse Studie auf, wonach zwei Autospuren auf der Praterstraße ausreichen. Das halte ich für unrealistisch. Mit Ihrem Autofahrerbashing betreiben sie reine Klientelpolitik, die niemandem etwas nützt", so Kubik.

Die Konsequenz dieses Umbaus wären Staus in der Praterstraße, die eine wichtige Verkehrsader für den Bezirk bildet. "Die AutofahrerInnen werden dann in die Wohngegend rund um die Praterstraße ausweichen, was eine zusätzliche Lärmbelastung für die AnrainerInnen zur Folge hätte. "Wir haben die Praterstraße vor zehn Jahren unter Einbindung aller Betroffenen neu gestaltet", hält Kubik fest. Die Geh- und Radwege wurden verbreitert und die Straße begrünt. "Wir haben eine schöne Straße, die reibungslos funktioniert und in der sich die BewohnerInnen wohl fühlen. Wer würde daran etwas ändern wollen?", fragt sich Kubik. Auch wollen die Bezirksgrünen eine "Zwangsumsiedlung" der Ärzte, Notare und Designer aus den oberen Stockwerken in die Erdgeschoßflächen. "Diese Idee halte ich für besonders interessant. Wenn ich zum Arzt gehe, will ich nicht unbedingt im Schaufenster stehen", so Kubik.

Forderungen der Grünen in Wien forcieren Verkehrskollaps

Im Lobautunnel sehen die Grünen eine "teure Totgeburt". "Der Lobautunnel ist absolut notwendig, um einen Verkehrsinfarkt in der Donaustadt zu verhindern" betont Kubik. Weiters reden die Grünen davon, den PKW-Verkehr zu reduzieren. "Eine autofreie Ringstraße, eine autofreie Landstraße und ein Stopp der Straßenausbauten in Wien würden wohl kaum zu einer Reduktion des PKW-Verkehrs führen, eher zu einem Verkehrskollaps. Man soll diesen Ideen der Grünen nicht glauben. Das ist nur heiße Luft, die oft vor einer Wahl ausgestoßen wird. Die SPÖ wird hier nicht mitgehen. Wir haben in Wien haben wir einen guten Mobilitätsmix und ein ausreichendes Angebot für alle VerkehrsteilnehmerInnen", schließt Kubik.

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