• 03.09.2015, 09:39:31
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Mitterlehner: Hochschulen punkten bei Mobilität und internationalem Austausch

Österreich bei Austauschprogramm Erasmus+ mit Genehmigungsquote von 45 Prozent über dem EU-Schnitt - Projekte in Höhe von 15 Millionen Euro bewilligt

Utl.: Österreich bei Austauschprogramm Erasmus+ mit
Genehmigungsquote von 45 Prozent über dem EU-Schnitt -
Projekte in Höhe von 15 Millionen Euro bewilligt =

Wien (OTS/BMWFW) - Die österreichischen Hochschuleinrichtungen können
bei dem 2014 neu gestarteten Austauschprogramm Erasmus+ mit
ausgezeichneten Erfolgen aufwarten, das zeigen die Ergebnisse der
ersten beiden Ausschreibungsrunden. Europaweit wurden 1.082 Projekte
im Hochschulbereich eingereicht, davon wurden 184 ausgewählt. Das
entspricht einer Gesamtgenehmigungsquote von rund 17 Prozent.
Österreichische Projektanträge liegen mit einer Genehmigungsquote von
45,2 Prozent deutlich über diesem EU-Schnitt. "Unsere
Hochschuleinrichtungen punkten mit hoher Qualität und internationaler
Ausrichtung und leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung der
Studierendenmobilität. Aus den bisher genehmigten Projekten lukrieren
Österreichs Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen
mehr als 15 Millionen Euro an EU-Mitteln", so Wissenschafts- und
Forschungsminister Reinhold Mitterlehner.

Eine große Anzahl der eingereichten Kooperationsprojekte wird zudem
auch durch österreichische Hochschulen koordiniert. Im Bereich
"Capacity Building in Higher Education" zur Modernisierung und
Internationalisierung der Hochschulbildung in Partnerländern
außerhalb Europas, liegt Österreich unter 38 Ländern an fünfter
Stelle. Jeweils drei Projekte der Universität Salzburg, zwei Projekte
der Universität für Bodenkultur Wien sowie jeweils ein Projekt der
Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, der
Donau-Universität Krems und der FH Joanneum GesmbH werden
federführend betreut. Auch beim Aufbau von transnationalen und
ergebnisorientierten Kooperationsprojekten zwischen Hochschulen und
Unternehmen (Wissensallianzen) werden drei von insgesamt 18
genehmigten Projekten durch die Universität für Bodenkultur Wien, die
Wirtschaftsuniversität Wien und die FH Joanneum GesmbH koordiniert.
Zudem wurden je ein Joint Master Degree, also gemeinsame
internationale Masterstudiengänge, unter Leitung der Universität
Salzburg und der Donau-Universität Krems bewilligt. Das BMWFW
unterstützte die österreichischen Hochschuleinrichtungen bei der
Antragstellung mit der Anreizfinanzierung Austria Mundus+. "Für einen
Euro, den wir seitens des Ministeriums investiert haben, konnten mehr
als 48 Euro an EU-Mitteln lukriert werden", so Mitterlehner.

Gefördert wird auch die Studierendenmobilität, durch entsprechende
Maßnahmen in den Leistungsvereinbarungen der Universitäten, durch
Schulungen beim Österreichischen Austauschdienst (OeAD) und durch
zusätzliche nationale Mittel. Im Jahr 2014 haben rund 5.800
Studierende einen ERASMUS+ Aufenthalt im Ausland absolviert, seit
Beginn der erstmaligen Teilnahme Österreichs am Erasmus-Programm im
Jahr 1992 waren es knapp 80.000 Studierende. Zusätzlich haben 2014
auch über 600 Lehrlinge ein Berufspraktikum im Ausland absolviert, in
Summe haben bisher rund 7.000 Lehrlinge dieses Weiterbildungsangebot
genutzt. "Die Architektur des neuen Erasmus-Programms berücksichtigt
die vielschichtigen Ausbildungen in Österreich sehr gut und ist eine
entsprechende Chance für unsere Jugend. Durch die Steigerung der
Mobilität und die Förderung des internationalen Austauschs erhöhen
wir Qualifikation und persönliche Entwicklung unseres akademischen
und fachlichen Nachwuchses", so Wissenschafts- und
Wirtschaftsminister Mitterlehner.

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