• 02.09.2015, 12:16:10
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Centrope-Preis für Rote Nasen

Wien (OTS/RK) - Heute, Mittwochvormittag, hat zum neunten Mal die
Verleihung des Centrope-Preises im Wiener Rathaus stattgefunden. Er
wird für herausragendes, grenzüberschreitendes Engagement verliehen.
PreisträgerInnen heuer sind die Roten Nasen Clowndoctors
International mit ihrer Gründerin Monica Culen. Gemeinderat und
Landtagsabgeordneter Rudi Schicker und Reinhard Karl, Mitglied des
Vorstandes der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien
überreichten den Preis.

Karl bezeichnete Schicker in seiner Begrüßung als "Gründervater",
er hätte den Centrope-Gedanken ins Leben gerufen. Centrope stehe als
Synonym für Zusammenhalt und Zusammenarbeit. Er verwies auch auf die
aktuelle Flüchtlingsproblematik, der "humanitäre Gedanke" stehe
selbstverständlich im Vordergrund.

Schicker erzählte in seiner Laudatio die launige Anekdote der
Gründung der Roten Nasen unter der Amtszeit des damaligen
Bürgermeisters Helmut Zilk: "Das gfallt mir, was sie da vorhaben.
Aber jede Woche werden mir schöne Projekte vorgestellt. Und ich sag`
Ihnen was, nur wenige werden was", so Zilk zu Culen, die sich nicht
abhalten ließ, sondern animiert fühlte. Inzwischen seien die Roten
Nasen ein "Weltexportartikel", so Schicker. Er gratulierte "ganz,
ganz herzlich".

Die Preisträgerin Monica Culen fühlte sich in ihrer Dankesrede
"als glücklicher Mensch", meinte, dass die "Seele Lachen und
Leichtigkeit" brauche und es ein "inneres Bedürfnis" sei. Sehr
berührend erzählte sie von ihrer Arbeit. Aktuell hätten die Roten
Nasen mit Flüchtlingen in Traiskirchen "Kinderlieder gesungen". Und
eine alte Dame im Pflegeheim meinte nach einem Treffen mit den
Clowns: "Es war ein Rendezvous mit dem Leben".

Über die Roten Nasen

Begonnen hat die Arbeit der Roten Nasen 1994 in Wien. Heute
arbeiten international 345 KünstlerInnen in über 500 medizinischen
Institutionen und besuchen im Jahr fast 700.000 PatientInnen. Das
Rote Nasen Emergency Smile Team wird von internationalen
Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Save the Children, UNICEF oder
UNRWA zu Einsätzen im Mittleren Osten, Afrika oder in die Ukraine
gerufen. (Schluss) hie

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