Asyl – Schmid ortet blaue Chaostage: Strache sagt A, Tschürtz sagt B

Strache will Grenzzäune, blauer LH-Stv. dagegen – Menschenwürdige Quartiere schaffen, statt sich mit martialischen Vorschlägen überbieten

Wien (OTS/SK) - "Blaue Chaostage" ortet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid bei der FPÖ in Sachen Asyl. Jüngstes Beispiel dafür ist die Forderung von FPÖ-Chef Strache nach Grenzzäunen in Österreich, die allerdings vom blauen Landeshauptmannstellvertreter Tschürtz prompt zurückgewiesen wurde, der aber im gleichen Atemzug mit ebenfalls ungeeigneten Vorschlägen aufwartete. "Strache sagt A, Tschürtz B - und beides ergibt keinen Sinn und trägt nichts zur Lösung des Flüchtlingsthemas bei. Klar ist: Statt sich mit martialischen Vorschlägen zur Flüchtlingsabwehr gegenseitig zu übertrumpfen, wäre es hoch an der Zeit, dass die FPÖ endlich zu einem menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen findet", sagte Schmid heute, Dienstag. ****

Bislang sei von der FPÖ in dieser Frage noch kein einziger konstruktiver Vorschlag zu hören gewesen, während die Bundesregierung mit Hochdruck an einer gemeinsamen Lösung arbeite, sagte Schmid. Statt "Law-and-Order"-Fantasien und hetzerischer Aussagen brauche es - wie Bundeskanzler Werner Faymann zuletzt bekräftigt hat - ein gemeinsames Konzept, das verpflichtende, faire Quoten auf EU-Ebene genauso umfasst wie zum Beispiel die Sicherung der Außengrenzen, betonte Schmid gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) mb/ps/bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003