• 31.08.2015, 13:39:31
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Oxonitsch ad Juraczka/Karmasin: Forderung der Wiener ÖVP scheitert an Bundes-ÖVP

Wien (OTS/SPW) - "Es ist schön, dass die ÖVP mittlerweile offenbar
begriffen hat, dass die wachsende Stadt neben einem intensiven
Schulneubau- und Schulerweiterungsprogramm der Stadt Wien, für das
wir rund 800 Millionen ausgeben, auch seitens der Bundesschulen
zusätzliche Standorte benötigt. Die Stadt ist hier im engsten
Einvernehmen mit der Ministerin. So ist es auch gelungen, mit der
Steinbruchstraße in Wien Penzing und der Seestadt Aspern zwei neue
Schulstandorte zu fixieren. In Aspern startet der Bau noch dieses
Jahr. Der weitere Ausbau an Standorten scheitert derzeit an der
völlig unverständlichen Forderung des Finanzministeriums an das
Unterrichtsministerium, 300 Millionen Euro einzusparen. Wie das
zusammenpassen soll, wenn ein ÖVP Finanzminister 300 Millionen Euro
an Einsparungen einfordert und die Wiener ÖVP gleichzeitig von
zusätzlichen Standorten spricht, ist nicht nachvollziehbar. Aber ich
freue mich sehr über jede Unterstützung", so der Wiener
Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch auf die jüngsten Äußerungen von
ÖVP Wien-Obmann Juraczka und ÖVP-Familienministerin Karmasin.****

"Ob der ÖVP Spitzenkandidat Manfred Juraczka in der Frage der
Weiterentwicklung der Wiener Mittelschule, für die er sich
erfreulicher Weise erst Anfang März im Rahmen der Bildungsdiskussion
sehr positiv eingebracht hat zurückgepfiffen wurde, wäre noch darüber
hinaus zu klären", so Oxonitsch. Bezüglich der Forderungen von
Ministerin Karmasin könne Oxonitsch nur darauf verweisen, dass Wien
mit dem Kindergarten im Wilhelminenspital sehr wohl über eine
Einrichtung mit 24 Stunden-Betreuung verfüge. Zwei weitere 24
Stunden-Betriebe wären ob mangelnder Nachfrage wieder von den
Trägerorganisationen eingestellt worden. Sollte auf diesem Gebiet
Bedarf bestehen, könne man letztere auch wieder 24 Stunden öffnen und
ein dementsprechendes Angebot schaffen. Frau Ministerin Karmasin sei
jedenfalls herzlich eingeladen, den rund-um-die-Uhr geöffneten
Kindergarten auf dem Wilhelminenberg zusammen mit Stadtrat Oxonitsch
zu besuchen. (Schluss)

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