- 29.08.2015, 11:07:19
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Kinostart für ORF-Landkrimi „Der Tote am Teich“ in Oberösterreich
Nikolaus Leytner mit Josef Hader, Maria Hofstätter und Miriam Fussenegger
Utl.: Nikolaus Leytner mit Josef Hader, Maria Hofstätter und Miriam
Fussenegger =
Wien (OTS) - Nach der Steiermark, Niederösterreich und Vorarlberg hat
der ORF drei weitere Landkrimis in der Pipeline. Während der
Kärntner-Film "Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist" von Andreas
Prochaska und der Burgenland-Krimi "Kreuz des Südens" von Barbara
Eder bereits bei der Diagonale 2015 Premiere feierten, wurde der
Oberösterreich-Landkrimi "Der Tote am Teich" gestern, am 28. August,
am Marktplatz in Windhaag bei Freistadt vor mehr als 2.500 Menschen
im Rahmen einer Open-Air-Vorführung sowie in zwei Kinosälen in
Freistadt präsentiert. Unter den Anwesenden waren u.a. Regisseur
Nikolaus Leytner, Drehbuchautorin Susanne Freund, die Darsteller
Josef Hader, Maria Hofstätter, Erol Nowak, Rainer Wöss, Karola
Niederhuber, Wiltrud Schreiner und Susanne Gschwendtner sowie die
Lotus-Film-Produzenten Tommy Pridnig und Peter Wirthensohn und
ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis. Die ORF-Ausstrahlung der
Landkrimis Oberösterreich, Burgenland und Kärnten ist voraussichtlich
für Ende des Jahres geplant - davor ab 4. September ist "Der Tote am
Teich" bereits in Oberösterreich im Kino zu sehen.
ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Es gibt kaum eine bessere
Gelegenheit einen Landkrimi vor Publikum zu testen als am Ort der
Entstehung, am Marktplatz von Windhaag. Hier soviel Zustimmung und
Beifall zu erhalten, ist eine Auszeichnung und eine Bestätigung für
die ORF-Landkrimi-Reihe insgesamt."
Josef Hader ermittelt wieder
Im Oberösterreich-Landkrimi führt "Der Tote am Teich" Josef Hader als
ehemaligen Polizisten Sepp Ahorner wieder auf eine kriminalistische
Spur. Ebenfalls betraut mit dem Fall - aber keinesfalls an der Seite
von Sepp Ahorner - ist die kurz vor der Pension stehende Linzer
Kriminalbeamtin Grete Öller (Maria Hofstätter). Und während Ahorner
und Öller nicht vor Tatendrang sprühen, möchte sich Öllers
Assistentin Lisa Nemeth (Miriam Fussenegger) bei ihrem ersten
Außendienst sofort in die Arbeit stürzen. Und so ermitteln sie zwar
alle, aber jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. In weiteren
Rollen spielen Erni Mangold, Philipp Hochmair, Martina Spitzer,
Karola Niederhuber, Wiltrud Schreiner, Ferry Öllinger u.a. Für die
Regie zeichnet Nikolaus Leytner (drehte zuletzt für den ORF "Wir sind
am Leben") verantwortlich und das Drehbuch stammt von Susanne Freund.
Gedreht wurde von Anfang Februar bis Anfang März 2015 in Freistadt,
Windhaag bei Freistadt, Hirschbach im Mühlkreis, Grünbach, Sandl und
Rainbach im Mühlkreis.
Mühlviertel vor der Kamera
Mit Josef Hader, Maria Hofstätter und Miriam Fussenegger kommen
gleich alle drei Hauptdarsteller/innen aus dem Mühlviertel. In der
Heimat zu drehen freute alle drei sehr. Maria Hofstätter: "Ich bin
eine richtige Mühlviertlerin. Bei diesem Dreh kamen Heimatgefühle
auf. Ich finde es ein super Privileg, wenn man wirklich im eigenen
Dialekt sprechen darf. Normalerweise muss man sich ja doch ein
bisserl anpassen." "Oberösterreichisch geprägt" ist auch Josef Hader:
"Mein Vater ist Oberösterreicher, mein Großmutter auch - die sind
alle aus der Umgebung. Es ist eine irrsinnig schöne Gegend hier und
die Leute freuen sich, wenn wir zu ihnen kommen - das ist in Wien
beispielsweise nicht immer so."
Josef Hader: "Es gibt einen Toten und einen Teich …"
Über den Inhalt wollen die Darsteller/innen nicht zu viel verraten -
aber Josef Hader gibt mit einem Augenzwinkern dann doch so einiges
Preis: "Es gibt einen Toten und einen Teich und der Mörder wird
gefunden werden im Laufe des Films. Ich bin es nicht und ich bin auch
nicht der Tote, so viel darf verraten werden." Und auch Nikolaus
Leytner legt nach: "Die offizielle Ermittlerin ist Maria Hofstätter
zusammen mit Miriam Fussenegger als junge engagierte Polizistin.
Josef Hader spielt einen in Frühpension geschickten Dorfpolizisten,
der dann quasi hinter dem Rücke der offiziellen Ermittlerinnen
arbeitet, weil die Spur irgendwie in Richtung seiner Familie geht …
aber mehr darf ich nicht verraten."
Josef Hader über Sepp Ahorner: "Er ist ein ziemlich
unglücklicher Mensch."
Josef Hader spielt Sepp Ahorner: "Er ist ein ziemlich unglücklicher
Mensch. Er hat seine Familie verloren und wohnt bei seiner Mutter -
mit 50. Nicht unbedingt die Situation, die man sich erträumt. Er ist
ein ziemlicher Einzelgänger geworden. Er ist zwar mit der
Dorfbevölkerung schon noch in Kontakt, aber so richtige Freunde hat
er nicht. Ich helfe beiden Ermittlungen ein bisschen. Ich bin kein
richtiger Ermittler, ich bin ein ehemaliger Polizist, der wegen
Burn-out frühpensioniert worden ist und bei seiner Mutter lebt. Aber
Sepp Ahorner hat überhaupt keine Ermittlungsmethode. Er hängt herum
und eher durch Zufall stößt er auf Hinweise."
Maria Hofstätter: "Grete Öller ist eine taffe Frau."
"Grete Öller ist eine gestandene Kriminalbeamtin und hat eine junge
Assistentin, die selbst immer im Innendienst war. Die Frage ist
allerdings, ob man jemandem vom Ort, der mit allen Verdächtigen
verwandt ist, überhaupt helfen lassen soll. Das ist auch ein Konflikt
zwischen den beiden", erklärt Josef Hader und Maria Hofstätter
weiter: "Grete Öller ist sicher eine taffe Frau, die Ecken und
Kanten, aber auch eine sensible Seite hat."
Mehr zum Inhalt
Mühlviertel, Oberösterreich. Auf dem zugefrorenen Gemeindeteich liegt
die übel zugerichtete Leiche eines Urlaubers. Der Mann wurde mit
einem Eisstock erschlagen. Der zurückgezogen lebende, ehemalige
Polizist Sepp Ahorner (Josef Hader) ist als erster am Tatort. Sepp,
der im Dorf als "eigen" gilt, lebt seit seinem Burn-out bei seiner
Mutter Maria Ahorner (Erni Mangold) und interessiert sich nur mehr
für Wildtiere. Die Linzer Kriminalbeamtin Grete Öller (Maria
Hofstätter) und ihre Assistentin Lisa Nemeth (Miriam Fussenegger)
können mit dem "aussortierten" Kollegen und seinen merkwürdigen
Methoden wenig anfangen. Der Fall scheint als Eifersuchtsmord
zunächst ohnehin klar, bis sich herausstellt, dass das Opfer nicht
nur erschlagen, sondern auch vergiftet wurde. Sepp ermittelt
inzwischen auf eigene Faust.
"Der Tote am Teich" ist eine HD-Koproduktion von ORF, ARTE und
Lotus-Film GmbH.
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