Stronach/Hagen für eigene Grenzpolizei und temporäre Grenzkontrollen

Wien (OTS) - "Derzeit sind 1350 Beamte für sogenannte grenzpolizeiliche "Ausgleichsmaßnahmen" beschäftigt - da überrascht es wenig, dass für die eigentlich Polizeiarbeit gar keine Zeit mehr bleibt", spricht sich Team Stronach Generalsekretär und Sicherheitssprecher Christoph Hagen für eine eigene Grenzpolizei -nach dem Vorbild der ehemaligen Grenzgendarmerie mit dreimonatiger Ausbildung - und temporäre Grenzkontrollen nach Ungarn, Slowenien, Italien und die Slowakei aus - "natürlich nach den Spielregeln des Schengen-Abkommens."

Als Sofortmaßnahme - "binnen 48 Stunden" - schlägt Hagen vor, Bundesheersoldaten mit den Kompetenzen der Grenzpolizei auszustatten. "Selbst Verteidigungsminister Klug schließt einen Assistenzeinsatz des Heeres nicht aus - warum wehrt sich Innenministerin Mikl-Leitner so dagegen? Wenn sie Angst davor hat, damit noch mehr Aufgriffe und noch mehr Asylanträge bearbeiten zu müssen, dann sollte sie vielleicht ihr System hinterfragen. In der Schweiz werden Asylanträge beispielsweise binnen 24 Stunden bearbeitet - warum ist das bei uns nicht möglich?", fragt Hagen. Und weiter: "Wenn wir weiterhin nicht aufhören, die Schlepper-Autos an der Grenze durchwinken, wird das heutige, tragische Unglück auf der A4 leider nicht das letzte sein!"

Es brauche endlich die Errichtung gesicherter Schutzzonen in den Heimatländern, so der Team Stronach Generalsekretär, denn "nur wenn man die Asylproblematik an der Wurzel anpackt, kann man sie auch nachhaltig lösen!", so Hagen.

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