„dok.film“-Premiere am 30. August: „Legenden der Leinwand – Ingrid Bergman“ zum 100. Geburtstag

Sehr persönliches Filmporträt der schwedischen Filmdiva

Wien (OTS) - Am 29. August wäre Ingrid Bergman 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt "dok.film" am Sonntag, dem 30. August, um 22.40 Uhr in ORF 2, erstmals das berührende Filmporträt von Regisseurin Lyndy Saville, die sich umfassend mit dem Leben der schwedischen Filmdiva auseinandergesetzt hat. Bergman zählt zu den größten Leinwandlegenden der goldenen Ära Hollywoods - auf der Top-50-Liste des renommierten American Film Institute belegt sie den vierten Platz der 25 größten weiblichen Stars des US-Kinos. Ihre unvergleichliche Ausstrahlung und ihr außergewöhnliches Talent machten die schöne Schwedin über Jahrzehnte zu einer der erfolgreichsten internationalen Schauspielerinnen. Danach steht um 23.25 Uhr mit "Wem die Stunde schlägt" die Oscar-gekrönte Verfilmung des Hemingway-Klassikers auf dem Programm von ORF 2: Ingrid Bergman und Gary Cooper als Liebespaar vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs.

Aus originalen TV- und Filmaufnahmen sowie privaten Fotos wird die Einmaligkeit Bergmans im Film herausgearbeitet. Anekdoten von bekannten Filmkritikern und Schauspielern ergänzen das Bild der Ausnahmeschauspielerin. Neben ihrem künstlerischen Schaffen geht die Dokumentation vor allem auf Ingrid Bergmans Familiengeschichte, ihre persönlichen Leidenschaften und ihre tragischen Schicksalsschläge ein. So entsteht ein umfassendes und sehr persönliches Porträt dieser einzigartigen Filmschauspielerin.

Bergman gewann drei Oscars, zwei Emmys und einen Tony Award als beste Schauspielerin. Am bekanntesten sind ihre Rollen in "Casablanca" (1942) und im Hitchcock-Thriller "Berüchtigt" (1946). 1950 drehte sie gemeinsam mit dem italienischen Regisseur Roberto Rossellini den Spielfilm "Stromboli". Während der Dreharbeiten verliebten sie sich und Bergman verließ ihren Mann, als sie von Rossellini ein Kind erwartete. Zur damaligen Zeit wurde dies in Amerika als Skandal deklariert und ihre Karriere erlitt einen Einbruch. Noch im selben Jahr heirateten Bergman und Rossellini und sie bekamen drei Kinder. Sieben Filme drehten sie insgesamt gemeinsam. 1957 wurde die Ehe geschieden. Ein Jahr später heiratete Bergmann Lars Schmidt, einen schwedischen Produzenten. Mit ihm war sie bis 1970 verheiratet. Anfang der 1980er Jahre wurde bei der Filmikone zum zweiten Mal Brustkrebs diagnostiziert, ihr erster Tumor war bereits 1974 erfolgreich behandelt worden. Mit "Eine Frau namens Golda" (1982) drehte sie, bereits von Krankheit gezeichnet, ihren letzten Film und starb im selben Jahr mit 67 Jahren an ihrem Geburtstag in London.

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