UBM verdoppelt EBT im 1. Halbjahr

Synergien aus PIAG-Merger machen sich rascher und stärker als erwartet bemerkbar

Wien (OTS) - UBM Development AG hat im ersten Halbjahr 2015 das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) um 84,3 % auf den neuen Rekordwert von 15,3 Mio. Euro gesteigert. Der Umsatz verbesserte sich um 25,9 % auf 109,8 Mio. Euro. Die relevantere Kennzahl Gesamtleistung (sie umfasst analog zum Geschäftsmodell die Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Hotelbetrieb sowie noch nicht abgerechnete Bauleistungen, Lieferungen oder Leistungen an Dritte) verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 11,7 % auf 205,9 Mio. Euro. Vor Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter belief sich das Periodenergebnis per 30.06.2015 auf 8,4 Mio. Euro (2014: 6,8 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des von 6.010.000 auf 7.472.180 Aktien erhöhten Kapitals, errechnet sich im traditionell schwächeren 1. Halbjahr ein Gewinn je Aktie von 1,21 Euro.

Die starke Geschäftsentwicklung ist auf mehr Immobilienverkäufe und den im Februar erfolgten Merger mit PIAG zurückzuführen. Dessen Synergien haben sich rascher und stärker als erwartet bemerkbar gemacht. UBM konnte durch Übernahme von Strauss & Partner sowie der nicht betriebsnotwendigen Immobilien der Porr die Marktpräsenz deutlich verbessern und die Anteile in den dynamischen, städtischen Bereichen der Heimmärkte Österreich und Deutschland kräftig ausbauen. In Folge des Mergers wuchs die Mitarbeiterzahl seit dem Ultimo 2014 um 22,9 % von 555 auf 682. Davon waren 334 in Hotels beschäftigt.

Aufgrund des durch Merger und Kapitalerhöhung von 180,4 Mio. Euro auf 322,9 Mio. Euro gestiegenen Eigenkapitals und einer Bilanzsumme von 1.172,0 Mio. Euro (2014: 756,4 Mio.), verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 23,9 % zum 31.12.2014 auf 27,5 % zum 30.6.2015.

Kräftiges Plus bei Immobilienverkauf und Neuproduktion:

UBM nützt die starke Investmentnachfrage um das in den letzten Jahren thesaurierte Immobilienvermögen abzubauen. Da gegenwärtig Höchstpreise zu erzielen sind, werden nicht nur Einzelimmobilien sondern auch ein bis zu 700 Mio. Euro schweres Länder- und Asset-Klassen übergreifendes Immobilienpaket angeboten.

Die wichtigsten Absatzerfolge im 1. Halbjahr waren das Reha Zentrum Münster in Tirol und die Salzburger Büroimmobilie Internationales Quartier. Im Juli und August konnten mit dem Trikot-Office (21.390 m2 BGF) in München, dem Hotel andel‘s Berlin (557 Zimmer), dem Radisson Blu Hotel Breslau (162 Zimmer), dem Hotel Ramada Tivoli Innsbruck (159 Zimmer) sowie der Büroimmobilie Arena Boulevard (10.000 m2 BGF) in Berlin weitere Immobilien im Wert von rund 170 Mio. Euro bei Fonds und institutionellen Investoren platziert werden. Insgesamt erwartet sich UBM aus dem verstärkten Verkauf von Bestandsimmobilien bis 2016 einen Nettozufluss (nach Kosten, Steuern und Rückzahlung der Finanzierungen) von bis zu 250 Mio. Euro.

Mit dem Bruttoemissionserlös der im April erfolgten Kapitalerhöhung von 58,5 Mio. Euro soll im 2. Halbjahr die Produktion weiter hochgefahren werden. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen die Büroimmobilie Times II in Breslau, zwei Hochhäuser am Laaerberg, das Quartier Belvedere Central (QBC) am Wiener Hauptbahnhof, Wohnprojekte am Rosenhügel in Hietzing, München, Frankfurt und Berlin sowie Hotels in Amsterdam, Berlin, Frankfurt und München.

Dass alle Verkäufe bisher über dem Buchwert erfolgt sind, macht für die weitere Geschäftsentwicklung optimistisch. Trotz der Finanzkrise in China und des noch immer nicht vollständig entschärften Griechenland-Themas, ist UBM für den weiteren Jahresverlauf optimistisch. Nicht zuletzt weil ein gewisses Maß an Unsicherheit dem Absatz von Immobilien - Stichwort Betongold - förderlich ist.

Kennzahlen in Mio. Euro 1-6/15 1-6/14 % 2014 Gesamtleistung 205,9 184,4* +11,7 482,6* Umsatzerlöse 109,8 87,2 +25,9 223,6 EBIT 22,6 14,5 +55,9 36,6 EBT 15,3 8,3 +84,3 25,2 Periodenergebnis 8,4 6,8 +23,5 22,0 *UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft samt PIAG Immobilien AG

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