• 26.08.2015, 12:45:59
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Asyl – Schmid an Kimberger: Für Sache einsetzen, statt Polemik auf dem Rücken von Flüchtlingskindern betreiben

Bildungsministerium informiert in Rundschreiben und listet unterstützende Maßnahmen auf – Kimberger-Unterstützung bei Verhandlungen mit Finanzministerium jederzeit willkommen

Utl.: Bildungsministerium informiert in Rundschreiben und listet
unterstützende Maßnahmen auf – Kimberger-Unterstützung bei
Verhandlungen mit Finanzministerium jederzeit willkommen =

Wien (OTS/SK) - Mit Verwunderung hat heute, Mittwoch,
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid auf die jüngsten Äußerungen
von FCG-Lehrergewerkschafter Kimberger im Ö1-"Morgenjournal"
reagiert. "Es ist bedauerlich, dass Kimberger gerade ein so sensibles
Thema wie Flüchtlingskinder für billige Polemik missbraucht.
Gefordert sind jetzt nicht verbale Angriffe, sondern ein voller und
gemeinsamer Einsatz für die Sache." Schmid appelliert daher an
Lehrergewerkschafter Kimberger, sich aktiv und positiv einzubringen.
****

Schmid verwies weiters darauf, dass das Bildungsministerium in einem
aktuellen Rundschreiben umfassend über das Thema Flüchtlingskinder
und Schule informiert und überdies auch eine Reihe von
unterstützenden Maßnahmen aufgelistet hat. "Eine große Rolle kommt
natürlich der Schulpsychologie zu. Umso wichtiger ist es daher, dass
als erster zentraler Schritt bereits eine eigene
Informationsplattform eingerichtet wurde. Sie wird zusammen mit den
Schulberatungsstellen für MigrantInnen, den SchulpsychologInnen, den
SchulsozialarbeiterInnen, aber auch den BeratungslehrerInnen dafür
sorgen, dass die Lehrenden bei ihrer Arbeit mit traumatisierten
Flüchtlingskindern unterstützt werden", betonte Schmid gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst.

Mit seiner Forderung nach mehr SchulpsychologInnen "rennt Kimberger
mit großer Geste offene Türen ein. Denn es ist kein Geheimnis, dass
das Bildungsministerium mehr Ressourcen benötigen wird", sagte
Schmid, der klarstellte: "Herr Kimberger kennt sicher das aktuelle
Rundschreiben, in dem darüber informiert wird, dass derzeit intensive
Beratungen mit dem Finanzministerium über zusätzliche Ressourcen
stattfinden. Dass Lehrergewerkschafter Kimberger mit seinen
Forderungen die Position der Bildungsministerin unterstützt, ist
erfreulich und jederzeit willkommen", unterstrich Schmid. (Schluss)
mb/bj

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