• 26.08.2015, 10:13:41
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Von Gimborn: Sobotka ignoriert die Wünsche der NÖ und Bürgerinnen und Bürger nach ihrem Hausarzt

Der Hausarzt wird zum Sterben verurteilt, sogenannten teuren Primärversorgungszentren wird der Vorzug gegeben

Utl.: Der Hausarzt wird zum Sterben verurteilt, sogenannten teuren
Primärversorgungszentren wird der Vorzug gegeben =

St. Pölten (OTS) - Offensichtlich ist es in NÖ politische Taktik, die
Wünsche und Bedürfnisse der Bürger und Bürgerinnen zu ignorieren. Vor
allem der alte und kranke Mensch will sich von seinem ihm bekannten
Ansprechpartner, nämlich seinem Hausarzt weiterhin behandelt und
versorgt wissen", widerspricht die Landtagsabgeordnete des Team
Stronach für NÖ, Dr. Gabriele Von Gimborn, Landesrat Sobotka.

Für Von Gimborn sind Primärversorgungszentren in der Finanzierung
schlichtweg zu teuer und in vielen Regionen nicht praktikabel.
"Fehlender sozialer Kontakt und die Automatisierung der Medizin
treibt die kranken Menschen in die Isolation. Durch Aufwertung des
hausärztlichen Tätigkeit, nämlich Anpassung der Honorierung, die
einem Akademiker würdig ist, sowie Entbürokratisierung der ärztlichen
Tätigkeit, würden den Beruf wieder attraktiver machen und den
Patienten wieder eine Zuwendungsmedizin gewährleisten", gibt Von
Gimborn zu bedenken.

Weiters ist ihr, so Von Gimborn, ein großes Anliegen, dass sich
Sobotka, anstatt Gedanken zur Errichtung von
Primärversorgungszentren, Überlegungen zur Finanzierung von
gesetzlich vorgeschriebenen Lehrpraxen, zur Anstellung von Ärzten in
Arztpraxen und zur Lenkung von Patientenströme aus den Ambulanzen zum
Hausarzt macht.

"Posten können derzeit weder in den Spitälern noch in den
Hausarztpraxen zufriedenstellend nachbesetzt werden. Sinnvoller wäre
es, bestehende Strukturen zu stärken und auszubauen, anstatt die
Steuergelder in Projekte zu investieren, die unnötig sind", hält Von
Gimborn abschließend fest.

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