• 25.08.2015, 12:37:09
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FP-Eisenstein: Ja zu Gemeindewohnungen, aber Nein zu billiger Wahlkampf-Rhetorik

Wien braucht echte Gemeindewohnungen in ausreichender Anzahl statt leere Versprechungen

Utl.: Wien braucht echte Gemeindewohnungen in ausreichender Anzahl
statt leere Versprechungen =

Wien (OTS) - "Wir Freiheitliche haben uns immer für die Errichtung
neuer Gemeindewohnungen in Wien ausgesprochen", erklärt einmal mehr
der Wohnbausprecher der Wiener FPÖ, GR Dr. Herbert Eisenstein, "und
das auch zu Zeiten, in denen die regierende SPÖ den Neubau von
Gemeindewohnungen kategorisch und strikt abgelehnt hat." Wenn nun zu
den mickrigen 120 neuen Gemeindewohnungen, deren Errichtung der
Wiener Bürgermeister angekündigt hat, noch weitere an angeblich 17
Standorten gebaut werden sollen, so sei auch das ein Theaterdonner
vor der Wiener Wahl im Oktober, mit dem die Sozialisten versuchen,
die drohende schwere Wahlschlappe doch noch abwenden zu können, ist
der freiheitliche Mandatar sicher.

"Auch wenn die 17 neuen Standorte angeblich so gut wie fix seien,
bedeutet das noch nicht, dass hier auch tatsächlich Gemeindewohnungen
errichtet werden - und das auch noch in einer Anzahl, die auch nur
annähernd den Bedürfnissen der Wiener Bevölkerung entspricht",
analysiert Eisenstein und wiederholt die freiheitliche Forderung nach
dem Neubau von 5000 Gemeindewohnungen jährlich, um den tatsächlichen
Bedarf annähernd abdecken zu können. "Ich bin sicher, dass die
Wienerinnen und Wiener sehr gut wissen, was sie von Ankündigungen der
SPÖ zum Wohnbau halten sollen. Schließlich ist diese Partei über zehn
Jahre lang vehement gegen die Errichtung von Gemeindewohnungen
aufgetreten", so Eisenstein.

Im Übrigen stünde zu befürchten, dass auch die neuen
Gemeindewohnungen an den neuen Standorten nicht durch die Gemeinde
bzw. Wiener Wohnen selbst, sondern durch eine Gesellschaft errichtet
werden, die überwiegend von einer Wohnbaugenossenschaft gesteuert
werde. "Und dann handelt es sich eben nicht mehr um echte
Gemeindewohnungen", sagt Eisenstein abschließend, "wir Freiheitliche
werden ein solches Modell im Interesse der Wienerinnen und Wiener
ablehnen." (Schluss) hn

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