• 25.08.2015, 11:08:15
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Ungleichheit bekämpfen – Bestehendes nutzen und Betroffene einbinden

Patientenzentrierte Arbeitsweise, bestehende Angebote und Maßnahmen weiter verbessern – das sind einige der wesentlichen Ergebnisse der Alpbacher Gesundheitsgespräche 2015.

Utl.: Patientenzentrierte Arbeitsweise, bestehende Angebote und
Maßnahmen weiter verbessern – das sind einige der wesentlichen
Ergebnisse der Alpbacher Gesundheitsgespräche 2015. =

Alpbach (OTS) - Am Ende war die Politik gefragt: In Alpbach
erarbeiteten und skizzierten über 400 Teilnehmer der
Gesundheitsgespräche Lösungsmodelle, um Ungleichheit zu bekämpfen.
Dabei scheint sich eine Parallele zum partizipativen Setting der
Gesundheitsgespräche wie ein roter Faden durch die Ideen zu ziehen:
die Einbindung der Betroffenen in den Lösungsprozess. Die
Empfehlungen aus den zahlreichen Arbeitsgruppen wurden abschließend
von den Bundesministerinnen Dr. Sabine Oberhauser und Dr. Sophie
Karmasin diskutiert. Für beide ist es wichtig, die Energie und
Expertise aus Alpbach mit in den Arbeitsprozess zu nehmen.

Dazu Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig, die wieder
Kooperationspartner der Gesundheitsgespräche war: "Aus kleinen Ideen
werden große - das sehe ich als eine der Grundideen des Europäischen
Forums und das war auch eines der vielfältigen Ergebnisse aus den
Diskussionen zum Thema Ungleichheit." Gemeint ist die "Verstetigung
erfolgreicher Initiativen, die ein Defizit der Versorgung abdecken",
wie eine der Empfehlungen lautete. Weiters sehen die
Kongressteilnehmer die Erstellung eines nationalen Aktionsplans für
die Herausforderung der nächsten zehn Jahre sowie die Förderung einer
patientenzentrierten Arbeitsweise als wesentliche Lösungsansätze.

"Wir haben in Alpbach geballtes Wissen zur Verfügung. Das nutzen wir
in einer von uns mitinitiierten und mittlerweile bewährten
Arbeitsweise. Das Engagement der Teilnehmer in Alpbach ist
ungebrochen und zukunftsgerichtet. Die Vernetzung mit der Politik ist
dabei wesentlich, um den Ideen die Chance zu geben, auch in konkrete
Maßnahmen umgesetzt zu werden", resümiert Prof. Dr. Robin Rumler die
Alpbacher Gesundheitsgespräche 2015. Die Zukunftsorientierung ist für
ihn zudem einer der zentralen Punkte, warum sich gerade die
pharmazeutische Industrie über ihren Verband in Alpbach engagiert:
"Was wir uns in Alpbach als Ziel setzen, ist die Motivation unserer
täglichen Arbeit: die Zukunft besser und lebenswerter zu gestalten",
so Rumler abschließend.

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