- 23.08.2015, 17:50:01
- /
- OTS0032 OTW0032
Alpbacher Gesundheitsgespräche: der Ungleichheit entgegenwirken
Alpbach (OTS) - Die Pharmig ist auch heuer wieder Kooperationspartner
der Alpbacher Gesundheitsgespräche. In seiner Eröffnungsrede wies der
Präsident der Pharmig, Prof. Dr. Robin Rumler, darauf hin, dass
Ungleichheit zahlreiche Gründe und Auswirkungen haben kann: "Ein
großes Muttermal, eine Lernschwäche reicht schon aus, um scheinbar
ungleich zu sein und deshalb gemobbt und ausgegrenzt zu werden.
Krankheiten, Depressionen, Süchte können die Folge sein." Und
umgekehrt können sich Menschen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage
häufig kein gesünderes Leben leisten: "Oft leben diese Menschen in
Ländern, die daher auch eine geringe Lebenserwartung haben", so
Rumler.
Was man dagegen tun kann, darüber wird in Alpbach diskutiert. Dabei
werden die Teilnehmer wie schon in den letzten Jahren aktiv in diesen
Denk- und Gestaltungsprozess eingebunden. Dafür stellte Rumler im
Zuge der Eröffnung bereits erste Fragen: "Welches Gremium übernimmt
dabei welche Rolle, wie müssen wir gemeinsam zusammenarbeiten, uns
gegenseitig einbringen und wie können wir fair kooperieren, mit dem
großen Ziel, die Menschen zu motivieren, zu Akteuren ihrer eigenen
Gesundheit zu werden?"
Auf dem medizinisch-therapeutischen Sektor geschehe hier sehr viel,
so Rumler. Laufend gäbe es Innovationen, die die Lebensqualität
Kranker verbessern oder Krankheiten heilen können. "Aber auch mit
unserem Gremium Gesundheitsziele setzen wir wertvolle Maßnahmen.
Mittlerweile konnten 36 Projekte für Kinder, Jugendgesundheit und
Prävention realisiert werden, wovon viele der "Krankheiten durch
Ungleichheit" entgegenwirken", so Rumler. Aus den heurigen
Gesundheitsgespräche in Alpbach werden weitere Lösungsmodelle
hervorgehen, zeigte sich Rumler zuversichtlich.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PHA






