• 17.08.2015, 12:00:01
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Was tun bei Aquaplaning? - Alle wichtigen Tipps

München (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Unwetter und Starkregen sind
im Sommer keine Seltenheit. Besonders gefährlich und immer wieder
unterschätzt ist das dabei auftretende Aquaplaning. Marco Chwalek hat
sich erkundigt, wie Autofahrer richtig reagieren müssen, wenn die
Reifen die Bodenhaftung verlieren:

Sprecher: Aquaplaning ist eine Gefahr, bei der richtiges
Fahrverhalten schwere Unfälle verhindern kann. Besonders gefährlich
ist es nach langer Trockenheit oder zu Beginn des Regens. TÜV
SÜD-Experte Philipp Schreiber erklärt uns, woran man Aquaplaning
erkennen kann:

O-Ton Philipp Schreiber: 13 Sekunden

Da gibt es mehrere Hinweise. Zum Beispiel wenn die Lenkung
leichtgängiger wird oder wenn sie, vor allem beim Beschleunigen, beim
Frontantrieb die Räder durchdrehen, dann ist das auch ein Hinweis auf
Aquaplaning.

Sprecher: Ist man schnell unterwegs, muss man umgehend seine
Fahrweise den Straßenverhältnissen anpassen, damit nichts passiert:

O-Ton Philipp Schreiber: 10 Sekunden

Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, kann ich schauen, dass ich
nicht gerade in den Spurrillen der Lkws fahre, weil da natürlich das
Wasser tiefer steht, als leicht daneben, also versetzt fahren.

Sprecher: Bei Aquaplaning gerät man schnell in eine brenzlige
Situation. Da ist der Fahrer gefragt, sofort zu reagieren und das
Richtige zu tun:

O-Ton Philipp Schreiber: 17 Sekunden

Ja, auf jeden Fall Geschwindigkeit reduzieren. Wenn es unkritisch ist
und genug Platz hat, leicht vom Gas gehen. Wenn es natürlich eng
wird, muss ich einfach bremsen. Bei Fahrzeugen mit ABS kann ich voll
rein treten. Das ABS regelt das entsprechend. Und bei Fahrzeugen ohne
ABS, alten Fahrzeugen, da muss ich eben Stotterbremse anwenden.

Sprecher: Man kann aber schon vorbeugend etwas tun:

O-Ton Philipp Schreiber: 18 Sekunden

Das Wichtigste ist die Bereifung, und da ist hauptsächlich die
Profiltiefe ausschlaggebend. Das ist so, wenn man jetzt ein Fahrzeug
hat mit fast abgefahrenen Reifen, 1,6 Millimeter ist die gesetzliche
Mindestprofiltiefe. Da haben Tests gezeigt, dass es teilweise schon
ab 55 km/h zum Aufschwimmen kommt.

Abmoderationsvorschlag: Sind Sie bei Starkregen unterwegs, lassen Sie
sich nicht von anderen Autofahrern beirren, die Sie überholen oder
gar bedrängen. Wer bei starkem Regen zu schnell fährt, geht ein
großes Risiko ein, erklärt TÜV SÜD.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an [email protected].

OTS: TÜV SÜD AG
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FÜR DIE REDAKTEURE:
Ein Service für Sie: Den dazugehörigen Podcast finden Sie auf der
Homepage von TÜV SÜD. www.tuev-sued.de/audio-pr.

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