Rehabilitations- und Kuraufenthalte - wichtig für Wiedererlangung und Erhalt der Gesundheit

Wien (OTS) - Zur aktuellen Debatte zum Thema Kuraufenthalte wird von der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) festgestellt, dass bei von ihr bewilligten Heilverfahren der gesundheitliche Nutzen klar im Mittelpunkt steht. Bei jedem Rehabilitations- und Kurantrag wird genau geprüft, ob ein Heilverfahren notwendig und auch zielführend ist. Um auf die gesundheitlichen Probleme der Versicherten gezielt eingehen zu können, verfügt die SVB über spezielle Rehabilitationseinrichtungen, mit welchen "die SVB schon immer auf höchste Qualität in der medizinischen Betreuung gesetzt hat", so SVB-Obfrau Theresia Meier.

Rehabilitationsaufenthalte bzw. Heilverfahren - landläufig auch als Kur bezeichnet - sind für die bäuerliche Bevölkerung eine wichtige Gesundheitsmaßnahme - bringt doch die Arbeit als Bäuerin oder Bauer oftmals schwere Belastungen und Gesundheitsgefährdungen mit sich, dies sowohl körperlicher als auch mentaler Art. Heilverfahren sind hier ein geeignetes Mittel, die gesundheitlichen Einschränkungen zu verbessern oder eine Verschlimmerung hintanzuhalten. Zu diesem Zweck verfügt die SVB gemeinsam mit einem privaten Betreiber in Baden, Bad Hall, Bad Gastein, Bad Schallerbach und Bad Gleichenberg über Rehabilitationskliniken, die sich auf spezielle medizinische Behandlungsschwerpunkte konzentrieren und somit für die SVB-Versicherten flächendeckend ein abgestimmtes Versorgungsnetz garantieren. Je nach Krankheitsbild des Patienten erfolgt von der SVB die Zuteilung für das Heilverfahren in das entsprechende Klinikum.

Die Obfrau der SVB, Vizepräsidentin Theresia Meier, begrüßt die allgemeine Diskussion um die Weiterentwicklung von Kuraufenthalten, und stellt dabei den gesundheitlichen Nutzen der SVB-Leistungen in den Vordergrund: "Die Qualität der medizinischen Behandlungen und Therapien sowie natürlich auch die individuelle persönliche Betreuung sind für mich ganz entscheidend. Ich bin sehr froh, dass wir unseren Versicherten mit den teilprivatisierten Gesundheitseinrichtungen Rehabilitationsmedizin auf höchstem Niveau anbieten können", so Theresia Meier.

Die SVB-Obfrau nimmt jedoch die Versicherten auch in die Pflicht. Auch wenn von der SVB ein Heilverfahren nur dann bewilligt wird, wenn eine entsprechende medizinische Begründung vorliegt und ein solches nicht nur notwendig, sondern auch zielführend ist, hängt der Therapieerfolg auch vom Patienten ab. "Wir erwarten uns von unseren Versicherten, dass sie aktiv bei den Therapien und Behandlungen mitarbeiten und auch nach Ende des Heilverfahrens die vermittelten Übungen und das erworbene Wissen im Alltag umsetzen. Es ist mir klar, dass schwere Erkrankungen mit einer Lebensstiländerung nicht geheilt werden können, aber viele Beschwerden und Krankheiten können vermieden oder gelindert werden, wenn wir unserer Gesundheit ein wenig mehr Aufmerksamkeit widmen", so der Appell von Theresia Meier, selbst etwas für die Gesundheit und damit Lebensqualität zu tun. Auch darauf, also ob der Patient bereit ist, am Behandlungsziel mitzuwirken, wird bei der Bewilligung eines wiederholt beantragten Heilverfahrens geschaut. Generell kommt bei der SVB bei der Bewilligung eines Heilverfahrens die so genannte 2/5-Regel zu Anwendung. Das heißt, dass einem Versicherten zwei Heilverfahren -medizinische Notwendigkeit vorausgesetzt - innerhalb von fünf Jahren bewilligt werden können. Liegt eine schwerwiegende chronische Erkrankung vor oder kommt eine neue Erkrankung hinzu bzw. handelt es sich um ein Anschlussheilverfahren, etwa nach einer Operation, dann sind weitere Heilverfahren möglich.

Ein Heilverfahren kann auch von der SVB eingeleitet werden, so beispielsweise, wenn ein Antrag auf Erwerbsunfähigkeitspension gestellt wurde. In diesem Fall wird zuerst geprüft, ob nicht durch Rehabilitationsmaßnahmen die Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt oder verbessert werden kann.

SVB - Sozialversicherungsanstalt der Bauern

Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) ist der zuständige Sozialversicherungs¬träger für Österreichs Bäuerinnen und Bauern. Sie betreut in der Krankenversicherung rund 284.000 Versicherte - sowohl aktiv Erwerbstätige als auch Pensionsempfänger - sowie deren Angehörige, in der Pensionsversicherung 144.000 versicherte Erwerbstätige und in der Unfallversicherung 266.200 land-/forstwirtschaftliche Betriebe.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt die SVB auf umfassende und kompetente Beratung. Neben der Leistungserbringung in der Kranken-, Unfall- und Pensionsver¬sicherung ist auch die Prävention im Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit ein wichtiges Aufgabengebiet, welchem die SVB große Aufmerksamkeit schenkt.

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Eva Lechner
Tel.: 01 797 06-2202
E-Mail: eva.lechner@svb.at

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