Wespen: So halten Sie sich die stechenden Plagegeister vom Leib

Baierbrunn (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Dieses Jahr scheint die Wespenplage besonders schlimm zu sein. Kaum sitzt man draußen, schwirren sie auch schon um einen herum, und nicht jeder bleibt dabei gelassen. Wie man sich die stechenden Plagegeister vom Leib halten kann, weiß Max Zimmermann:

Sprecher: Ist man mit Kindern unterwegs, kann man gar nicht vorsichtig genug sein und das heißt: Nach allem was gegessen wird immer Gesicht und Hände mit nassem Lappen abwaschen, nichts Süßes draußen essen und Getränke nur aus verschlossenen Flaschen geben, rät das Apothekenmagazin Baby und Familie. Chefredakteurin Stefanie Becker hat für uns Tipps, wie man Wespen vertreiben kann:

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

Für zuhause kann man sich zum Beispiel einen Sud aus 20 Gewürznelken und einem Liter Wasser kochen. Das Ganze dann abkühlen lassen und mit einer Spritzflasche auf wespenreiche Stellen sprühen.
Den Geruch von Gewürznelken mögen Wespen nämlich nicht. Und ansonsten gibt es Sprays und Lösungen für Kinder, die die Wespen abwehren sollen. Dieser Abwehrschutz wirkt circa 4 bis 6 Stunden.

Sprecher: Was muss man tun, wenn eine Wespe doch gestochen hat?

O-Ton Stefanie Becker: 15 Sekunden

Man sollte die Einstichstelle kühlen, zum Beispiel mit einem Cool pack oder mit einem nassen Lappen. Und auch Salben und Gele helfen, die man aber sparsam auftragen sollte, und am besten fragt man in der Apotheke nach, welches Medikament sich für Babys oder Kleinkinder eignet.

Sprecher: Wann sollte man sich nicht zögern und den Notarzt rufen?

O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

Bei einer allergischen Reaktion, das heißt die Stelle schwillt übermäßig an, oder wenn die Wespe in Mund- oder Rachenbereich gestochen hat, muss man sofort den Rettungsdienst unter 112 anrufen. Wichtig dann: Ruhe bewahren, und die Einstichstelle bis dahin mit Eiswürfel kühlen. Allergiker sollten auch immer ein Notfall-Kit dabei haben, das vom Arzt verschrieben wird.

Abmoderationsvorschlag: Wir drücken Ihnen jetzt fest die Daumen, dass Sie ohne Wespenstiche durch die nächsten Wochen kommen.

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