Laimer zu Knotzer: Flüchtlinge müssen fair auf alle Gemeinden aufgeteilt werden

St. Pölten (OTS) - "Es ist verständlich, dass Fritz Knotzer die aktuelle Lage um das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen besonders bewegt. Aber was in vielen Jahrzehnten verabsäumt wurde, kann auch ein engagiert arbeitender sozialdemokratischer Landesrat nicht in wenigen Wochen aufarbeiten - vor allem angesichts der sich in den letzten Monaten verschärfenden internationalen Rahmenbedingungen und dem rapiden Anwachsen der Flüchtlingsströme. Deshalb werden wir diese Debatte auch nicht über die Öffentlichkeit bzw. über die Medien führen", so SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Robert Laimer zu heutigen Aussagen des Traiskirchener Alt-Bürgermeisters Fritz Knotzer.

Ein ehemaliger Landesrat wie Fritz Knotzer wisse natürlich auch um die Zuständigkeiten und den Handlungsspielraum eines Landesrates, so Laimer: "Sollte der Verantwortungsbereich von Landesrat Ing. Maurice Androsch ausgedehnt werden, dann ist klar, dass ein Zuweisungs- und Durchgriffsrecht bei der fairen Verteilung der Kriegsflüchtlinge in die 573 NÖ Gemeinden dringend notwendig wäre."

Seit Ende April wurden mehr als 2.250 AsylwerberInnen vom Land NÖ neu übernommen. Mit Stand heute sind rund 5.791 Personen in Landesbetreuung. Von 573 Gemeinden im Bundesland haben bisher 253 Orte AsylwerberInnen aufgenommen. Bis Ende August sollen in NÖ zusätzliche 45 Quartiere geschaffen werden.

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